[Rezension] Darkmouth – Die Andere Seite von Shane Hegarthy

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© Oetinger

Titel: Darkmouth – Die Andere Seite
Originaltitel: Darkmouth. World Explodes
Autor: Shane Hegarthy
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: Oetinger
ISBN-10: 378913726X
ISBN-13: 978-3789137266
Preis: 16,99€


1. Darkmouth – Die Stadt der Schlafwandler
2. Darkmouth – Die andere Seite

Gefahr für den Legendenjäger: Finn allein unter Monstern! Der zwölfjährige Finn setzt alles daran, seinen Vater von der Verseuchten Seite zurückzuholen. Zusammen mit Emmie und einem Gutachter des Rats derZwölf schafft er es, in einer verborgenen Höhle ein Tor zu öffnen, durch das sie auf die Verseuchte Seite gelangen. Dort lauern Hunderte von Legenden, die sie am liebsten auf der Stelle verspeisen würden. Zunächst gelingt es den dreien, sich gegen die fiesen Kreaturen zur Wehr zu setzen. Doch dann wird Emmie entführt, und der Gutachter verschwindet spurlos. Plötzlich ist Finn auf sich allein gestellt.


Der erste Teil der Darkmoth-Reihe hat mir sehr gefallen und deswegen hatte ich mich sehr auf diesen Band gefreut. Ich war von Anfang an in der Geschichte und besonders prakrisch fand ich es, dass die Ereignisse aus Band 1 nochmal extra wiederholt wurden.

Die Idee mit der verseuchten Seite hat mir wirklich sehr gefallen, besonders weil diese sehr genau beschrieben wurde und man sich die Legenden nun mehr vorstellen konnte.

Leser hat man gemerkt, dass der Protagonist Finn älter und reifer geworden ist. Er wirkt weniger ängstlich. verfolgt sein Ziel und wächst sogar über sich hinaus. Die anderen Charaktere des Buches haben mir ebenfalls sehr gefallen, sie wirkten sehr authentisch.

Die Geschichte ist an einigen Stellen wirklich sehr spannend und ich wollte dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Aber an einigen anderen Stellen,besonders am Anfang plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin. 

Da das Buch ein Kinderbuch ist, ist der Schreibstil sehr einfach gehalten. Das Buch lies sich aufgrund von sehr kurzen Sätzen sehr schnell lesen. 

“Darkmouth – Die Andere Seite” von Shane Hegarthy ist eine relativ gelungene Fortsetzung mit wenigen Schwächen. Der Plot ist an einigen Stellen leider etwas langatmig, aber dafür überzeugt die Gechichte mit glaubwürdigen Charakteren und einem bildlichen Schreibstil.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Die Welt ist kein Ozean von Alexa Hennig von Lange

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© cbt-Verlag

Originaltitel: /

Autorin: Alexa Hennig von Lange

Format: Broschiert

Seitenanzahl: 352 Seiten

Verlag: cbt

ISBN-10: 3570162966

ISBN-13: 978-3570162965

Preis: 14,99€


Einzelband

Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?


Ich habe bereits “Ach wie gut, dass niemand weiß” von der Autorin gelesen und da mir das Buch sehr gefallen hat habe ich mich auf “Die Welt ist kein Ozean” sehr gefreut.

Die Thematik und die Idee über psychische Krankheiten ein Buch zu schreiben hat mir wirklich sehr gefallen, aber die Umsetzung fand ich leider nicht so gelungen.

Einige Situationen der Geschichte ist mir an manchen Stellen zu schnell vorangeschritten und leider kam mir die Geschichte auch noch zudem etwas unrealistisch.

Tucker ist seit über einem Jahr in einer psychiatrischen Klinik in Behandlung und zeigt leider kaum Fortschritte. Als die Protagonistin Franzi dort ein Praktikum macht und Tucker immer mehr Fortschritte zeigt fand ich dies extrem ungewöhnlich und leider auch sehr unrealistisch.

Das eigentliche Hauptthema, die psychischen Krankheiten, wurden leider kaum angesprochen. Die Autorin geht auf die Krankheiten der anderen Patienten in der Klinik gar nicht ein und die Krankheit von Tucker wird nur oberflächlich angesprochen.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte ich leider überhaupt nicht nachvollziehen, die komplette Entwicklung der Geschichte war total unrealistisch und wirkte leider auch sehr gezwungen.

Die Protagonistin Franzi war mir generell sympathisch, weil sie sehr offen ist. Ich konnte manchmal ihr Verhalten leider nicht immer nachvollziehen, weil sie sehr auf Tucker sehr fixiert wird.

Tucker wirkte auf mich leider sehr farblos und seine Sofortheilung war einfach nur unrealistisch.

“Die Welt ist kein Ozean” zeigt einige gute Ansätze, aber die Umsetzung hat mir leider nicht so gut gefallen. Die Charaktere sind eher farblos und die psychischen Krankheiten werden nur oberflächlich angesprochen.

3 von 5 Eulen

  

[Rezension] Bis du wieder Atmen kannst von Jessica Winter

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© Jessica Winter

Titel: Bis du wieder atmen kannst

Originaltitel: /
Autorin: Jesscia Winter
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl:355 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis: 0,99€ 
1. Bis du wieder atmen kannst
2. ?

Würdest du einen Blick über fremde Mauern werfen, wenn du weißt, dass sich dahinter der Abgrund befindet?

Auf den ersten Blick scheint es, als könnten die Lebensumstände von Jeremy und Julia nicht unterschiedlicher sein. Abgesehen von frechen Neckereien teilen sie nichts miteinander. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als Jeremy durch einen unglücklichen Zufall Zeuge eines schrecklichen Geheimnisses wird, welches Julia seit Jahren zu hüten versucht. Zum ersten Mal in seinem Leben muss Jeremy für etwas kämpfen und langsam aber sicher ihr Vertrauen gewinnen, um ihr helfen zu können. Doch je näher er ihr kommt, desto mehr begreift er, dass es nicht nur Julias Fassade ist, die zu bröckeln begonnen hat…

Ich war wirklich gespannt auf die Geschichte und muss zugeben, dass ich nun eine etwas gespaltene Meinung über das Buch habe.

Der Anfang des Buches war für mich wirklich nicht schön, die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin und ich suchte verzweifelt nach dem roten Faden. Je mehr ich allerdings von dem Buch gelesen hatte desto interessanter und spannender wurde die Geschichte. Es kommt so mir so vor als hätte sich die Autorin erst etwas warm schreiben müssen, bis die Geschichte interessant wird.
Besonders überrascht hat es mich, dass die Geschichte sehr brutal und mitreißend wird, wer also etwas zart besaitet ist, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Das Ende hat mich vollkommen sprachlos hinterlassen, besonders weil es sich um einen Cliffhänger handelt.

Während meine Meinung zu der Geschichte positiv und negativ ist konnten mich die Charaktere vollkommen überzeugen. Jeremy spielt Football und an seiner Schule total beliebt und hat zudem auch noch sehr gute Noten. Am Anfang kommt er etwas arrogant rüber, aber man sollte bei ihm wirklich mal hinter die Fassade blicken, weil er eigentlich ein ganz netter Kerl ist.
Julia fast das komplette Gegenteil von Jeremy. Julia ist alles andere als beliebt, trägt nur große Schlabberklamotten und wird eher als eine graue Maus bezeichnet. Julia ist trotz alledem nicht auf den Mund gefallen und hat immer den passenden Spruch auf Lager. Zudem ist sie sehr hart im Leben und hält vieles aus.
Besonders diese beiden Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, weil beide es wagen hinter die Fassade des anderen zu blicken.

Der Schreibstil der Autorin ist so ähnlich wie bei der kompletten Geschichte, die Autorin musste sich erst warm schreiben.

Einen kleinen Krtikpunkt habe ich leider noch. Ich fand es zu auffällig, dass die beiden Protagonisten scheinbar zufällig dieselben bzw. ähnliche Gedanken über ein bestimmtes Thema hatten.

Trotz einiger Kritikpunkte  ist “Bis du wieder atmen kannst” ein Buch mit vielen Facetten. Die Geschichte nimmt an fahrt auf und ist teilweise nichts für Personen mit schwachen Nerven. Die Charaktere konnten mich komplett in ihren Bann ziehen.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Rock my world – Ein heißer Sommer von Christine Thomas

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© cbt -Verlag

Titel: Rock my world – Ein heißer Sommer
Autorin: Christine Thomas
Seitenanzahl: 416 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: cbt
ISBN-10: 3570309924
ISBN-13: 978-3570309926
Preis: 9,99€
1. Rock my world – Ein heißer Sommer
2. ?

Als Jasmin (17) auf ihrer Geburtstagsparty ihren Freund Conall beim Fremdgehen mit ihrer besten Freundin erwischt, ist sie dankbar, nach L.A. flüchten zu können. Ihre Mutter hat beschlossen, dort als Schauspielerin neu durchzustarten. Während ihr bester Freund Leon ihren Rachesong »Sorry Ass« zum YouTube-Hit macht, jobbt Jasmin in L.A. bei Starbucks und verliebt sich dort in den geheimnisvollen Raoul. Doch mit dem Erfolg von »Sorry Ass« tritt Conall, der mit seiner Band ebenfalls immer bekannter wird, wieder auf den Plan. Wird Jasmin auf seine medienwirksamen Versöhnungsversuche eingehen oder sich für Raoul entscheiden?

Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, leichte Lektüren sind immer Sommer perfekt.

Die Idee der Geschichte ist neu und originell. Die 17-Jährige Jasmin muss zuschauen wie ihr Freund sie mit ihrer besten Freundin betrügt. Jasmin drückt ihre Gefühle durch Songs aus  und ihr Song “Sorry Ass” wird eine Youtubehit. Zum Glück zieht sie mit ihrer Mutter dann nach L.A., weil ihre Mutter dort Schauspielerin werden möchte. Doch in L.A. warten mehrere Überraschungen auf sie.
Die Geschichte besteht aus einigen Klischees, aber dies hat mich wenig gestört.

Mit der Protagonistin Jasmin hatte ich manchmal leider meine Probleme. Einerseits ist sie mutig und schlau, weil sie gerne auf eigenen Beinen stehen möchte, aber  andererseits habe ich mich oft über sie aufregen müssen.
Jasmin ist eine Partymaus und lässt es oftmals richtig krachen. Als Jasmin nach L.A. ziehen muss habe ich mich wirklich gefreut, weil sie sich vorgenommen hat Partys und Jungs aus dem Weg zu gehen. Als Jasmin sich in L.A. eingelebt hat, hat sie sich total verändert und rebelliert hauptsächlich gegen ihre Mutter. Dies fand ich leider sehr schade, weil sich ihre Mutter wirklich Mühe gegeben hat.
Zum Ende hin mochte ich Jasmin wieder, weil sie ihr Verhalten überdacht und geändert hat.

Raoul ist ein typischer Bad-Boy und obwohl Jasmin eigentlich nichts von Jungs wissen möchte kommt dieser bei ihr sehr gut an. Raoul ist aber trotzdem sehr lieb zu Jasmin, dies hat mir sehr gefallen.

Die Nebencharaktere fand ich interessant, obwohl mir manche Charaktere etwas unsympathisch waren fand ich jeden Nebencharakter sehr gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und frisch, sodass man das Buch schnell durchgelesen hat.

“Rock my world – Ein heißer Sommer” ist eine schöne sommerliche Liebesgeschichte mit einem hauch Action. Obwohl ich mit der Protagonistin Jasmin kleine Probleme hatte freue ich mich schon auf Band 2

3 von 5 Eulen

[Rezension] Meister der Herzen ( Der FC Düsseldorf und die Liebe #7) von Genovefa Adams

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© Genovefa Adams 

Titel: Meister der Herzen (Der FC Düsseldorf und die Liebe #7)
Originaltitel: /
Autorin: Genovefa Adams 
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 224 Seiten
Verlag: CreateSpace
Preis: 3,45€

1. Volltreffer
 2. Elfmeter
 3. Herzschlagfinale
 4. Glückstreffer 
 5. Rot wie die Liebe 
 6. Liebe in der Winterpause
 7. Meister der Herzen

FC Düsseldorf-Profi Christian liegen die Frauen scharenweise zu Füßen – und das nutzt er schamlos aus. Zumindest bis er bei einem Besuch in seiner Heimatstadt Velbert zufällig Sophie wiedertrifft und wenige Minuten später in einen Verkehrsunfall mit ihr verwickelt wird. Jetzt sind beide gezwungen, sich ihren lange verdrängten Gefühlen zu stellen. Dabei begeht Christian einen folgenschweren Fehler.
Ersatztorwart Markus versinkt ebenfalls im Gefühlschaos. Seine beste Freundin Eva wünscht sich ein Kind, ihr fehlt allerdings der passende Vater. Kurzerhand bietet Markus sich an. Ein bloßer Freundschaftsdienst, das steht für beide fest. Doch warum kann er nun an nichts anderes mehr denken als an die bevorstehende Nacht mit Eva?

Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in das Buch sehr schwer gefallen ist. Ich war total verwirrt, weil sehr viele Charaktere vorkommen und ich nicht wusste wer mit wem wie in einer Beziehung steht. Ich bin vollkommen überzeugt, dass dies bestimmt daran liegt, dass dies der 7. Teil einer Reihe ist.

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Am Anfang habe ich mir gedacht, dass dies für Verwirrung sorgen könnte, aber dies war zum Glück nicht der Fall. Ich konnte dank der Perspektivwechsel die Gedanken und Gefühle der Charaktere besser nachvollziehen.

Die Geschichte konnte mich leider erst in der zweiten Hälfte des Buches überzeugen. Am Anfang des Buches wollte keine wirkliche Spannung aufkommen. Die Geschichte war bis zu der Mitte des Buches ganz nett, aber plätscherte eher so vor sich hin. Ab der Mitte des Buches wurde das Buch spannender und ich wollte gerne wissen, wie die Geschichte weitergeht. Das einzige Problem war, dass die Geschichte an einigen Stellen leider sehr vorhersehbar war.

Die Charaktere haben mir generell gefallen. Ich denke, dass jeder von ihnen etwas eigenes an sich hat. Einige Charaktere mochte ich wirklich sehr, aber andere gingen mir leider sehr auf die Nerven.
Besonders die beiden Charaktere Sophie und Christian gingen mir nach und nach einfach nur noch auf die Nerven.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, er war locker und leicht.

“Meister der Herzen” ist eine nette Geschichte, aber mehr auch nicht. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, einige sind mir ans Herz gewachsen, andere gingen mir nur auf die Nerven. Da mir der Einstieg in das Buch schwer gefallen ist empfehle ich allen mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen.

3 von 5 Eulen

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin Genovefa Adams für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Darkmouth – Der Legendenjäger von Shane Hegarthy

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© Oetinger 

Titel: Darkmouth – Der Legendenjäger
Originaltitel: Darkmouth
Autor: Shane Hegarthy
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 368 Seiten
Verlag: Oetinger

ISBN-10: 3789137251
ISBN-13: 978-3789137259
Preis: 16,99€







1. Darkmouth – Der Legendenjäger
2. ?


 Minotauren, Monster, Höllenhunde: Willkommen in Darkmouth! Es gibt 1000 Gründe, nach Darkmouth zu kommen. Und eine Million, es lieber zu lassen. Das Leben des zwölfjährigen Finn ist alles andere als langweilig. Denn er ist der Sohn des letzten amtierenden äLegendenjägersô von Darkmouth. Dabei will er mit den Monstern eigentlich gar nichts zu tun haben! Doch als der finstere Riese Gantrua plant, geheime Portale zur äVerseuchten Seiteô zu öffnen und die gruseligsten und gefährlichsten Legenden auf Darkmouth loszulassen, hat Finn keine Wahl. Gemeinsam mit seinem Vater und der vorwitzigen Emmie stellt er sich dem großen Kampf.



Als ich von dem Buch gehört habe wusste ich sofort, dass ich das Buch lesen muss, obwohl ich für die Zielgruppe zu alt bin. Normalerweise gehe ich nicht auf die Gestaltung des Buchs ein, aber bei diesem Buch muss ich einfach die Gestaltung ansprechen. Das Cover ist durch das giftgrün und die Details ein Hingucker. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch auch sehr sehenswert. 
Das Buch bietet von innen auch passende Illustrationen, manche Seiten sind sogar schwarz mit weißer Schrift. Ich war von Anfang an von der Aufmachung des Buchs sehr angetan. 

Ich muss zugeben, dass ich Probleme hatte in die Geschichte hineinzukommen
Man wird als Leser direkt am Anfang in das kalte Wasser geschmissen und ich war sehr verwirrt. Doch als sich die erste Verwirrtheit gelegt hatte kam Spannung auf und ich konnte mich vollkommen auf die Geschichte einlassen. Der Mittelteil weist jedoch ein paar kleine Schwächen auf. Der Autor hat seinen Schwerpunkt auf viele Beschreibungen gelegt. Dies hat mir einerseits sehr gefallen, weil ich mir so die Legenden besser vorstellen konnte, anderseits war dies auf Dauer anstrengend. Das Finale ist sehr actionreich und spannend.

Der junge Protagonist Finn war mir von Anfang an sehr sympathisch. Finn steht immer in dem Schatten von seinem Vater und wird zudem noch zu einer Aufgabe gezwungen, die er nicht machen möchte und deswegen ist er ein ängstlicher Junge und hat Angst vor den Legenden. Im Laufe des Buches merkt man, dass er sich immer mehr entwickelt.

Emmie ist neu in Darkmouth wird zu einer neuen Freundin von Finn. Emmie ist nicht auf den Mund gefallen und frech. Bei ihr fehlt es mir leider etwas an Tiefe, aber dies fand ich jetzt nicht schlimm. 



Der Schreibstil des Autors ist einfach gehalten und passt dadurch perfekt zu der Zielgruppe. Das Buch lies sich durch den Schreibstil sehr zügig durchlesen. 



Trotz einiger Schwächen ist “Darkmouth – Der Legendenjäger” ein solider Auftakt einer Reihe. Das Buch überzeugt durch sympathische Charaktere und die Geschichte lies sich sehr schnell durchlesen. 

3 von 5 Eulen

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der P!A Presseagentur und der Verlagsgruppe Oetinger für das Rezensionsexemplar!





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[Rezension] Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte von Simon Bartsch

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© FeuerWerke
Originaltitel: /
Autor: Simon Bartsch
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 238 Seiten
Verlag: FeuerWerke
Preis: 2,99€

Einzelband
Jan ist verliebt in Laura. Ein Teufelsweib! Sie macht die lustigsten Grimassen, schreit die tollsten Ausdrücke und mit ihr kann man einfach Pferde stehlen gehen. Und Geld. Denn mit der jungen Frau raubt der etwas einfältige Jan „unfreiwillig“ eine Bank aus. Unfreiwillig, weil Laura unter dem Tourette-Syndrom leidet. Das ungleiche Paar macht sich mit der Beute auf eine Reise durch halb Europa. Ob als versehentlicher Drogenkurier in Brüssel, Roof Climber auf dem Eifelturm oder Karnevalsprinz vor dem Buckingham Palace – Jan ist bei seinen Aktionen stets in seinem Element und bei seinen Schilderungen im eigenen Blog sehr ausführlich. Doch die plötzliche Berühmtheit reizt auch düstere Gestalten. Welche Rolle spielt der gemeinsame Psychologe von Laura und Jan in diesem Spiel? Was hat es mit dem findigen Journalisten Günter auf sich? Und warum verschwindet Laura ganz plötzlich mitsamt der Beute? 

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang Probleme hatte in die Geschichte hineinzukommen.

Das Buch wird aus der Perspektive des geistig zurück gebliebenem Jan geschrieben und deswegen besteht das Buch aus einfachen und kurzen Sätzen. Hätte ich den Klappentext vorher nicht durchgelesen, dann hätte ich keine Ahnung gehabt worum es geht.

Die Europa-Reise hat mir sehr gefallen. Die beiden geraten aufgrund der Krankheiten in witzige und komische Situationen. Dadurch, dass Jan sich kindlich verhält, aber er nicht mehr wie ein Kind aussieht gerät er öfter in besondere Situationen. Durch das Tourette-Syndrom sorgt Laura für Unterhaltung.

Während das Buch in der ersten Hälfte eher witzig ist wird das Buch in der anderen Hälfte emotionaler. In diesem Teil konnte ich mich besser in Jan und Laura hineinversetzen.

Jan ist durch seine Behinderung etwas naiv und wird deswegen leider sehr oft ausgenutzt. Besonders gefallen hat mir, dass Jan eine Entwicklung durchgemacht hat. Man lernt zunehmend, dass Jan nicht ganz so naiv ist wie man denkt und Jan kann sogar sehr sanft sein.

Laura und Jan sind ein ungewöhnliches Paar. Laura hilft Jan, damit er trotz seiner Behinderung den Alltag bestreiten kann.


“Wie ich aus versehen eine Bank ausraubte” ist trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein humorvoller Roman und überzeugt mit wundervollen Charakteren.
3 von 5 Eulen
Zusätzliche Information: Mit 10% ihrer Einnahmen unterstützen der Verlag und Autor den „InteressenVerband Tic und Tourette Syndrom e.V.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Autor Simon Bartsch für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Blätterrauschen von Holly-Jane Rahlens

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© rororo

Titel: Blätterrauschen
Originaltitel: /
Autorin: Holly-Jane Rahlens
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: rororo
ISBN-10: 3499216868
ISBN-13: 978-3499216862
Preis: 14,99€

Einzelband

Als es eines stürmischen Herbstnachmittags an die Hintertür zum Leseclub der Buchhandlung Blätterrauschen klopft, ahnen Oliver, Iris und Rosa nicht, dass sie bereits mitten in einem großen Abenteuer stecken. Denn der Junge vor der Tür kommt aus der Zukunft. Und es dauert eine Weile, bis er versteht, dass er sich nicht in einem virtuellen Spiel befindet, sondern gegen seinen Willen in die Vergangenheit gereist ist –– ins 21. Jahrhundert! Oliver, Rosa und Iris geraten gemeinsam mit Colin in eine gefährliche Zeitschleife. Und müssen feststellen, dass sie alle Figuren eines Komplotts sind, in dem es um nicht weniger geht als um ihr Leben –– und um unser aller Zukunft!

Iris, Rosa und Oliver treffen sich regelmäßig in einem Leseclub in der Buchhandlung “Blätterrauschen”. Bei einem Leseclubtreffen steht auf einmal ein seltsamer Junge,Colin, vor der Tür. Colin behauptet in einem Videospiel zu sein, aber hinterher stellt sich heraus, dass er durch eine Zeitreise zu den drei Kindern gereist ist. Oliver, Iris und Rosa möchten ihm helfen und ein interessantes Abenteuer beginnt.

Ich muss zugeben, dass ich der Geschichte zwiespältig gegenüberstehe. Die Geschichte einerseits sehr interessant und gut durchdacht, andererseits hat mir die Spannung gefehlt. Die Geschichte war zudem teilweise vorhersehbar und hat sich leider an einigen Stellen etwas gezogen.

Das Buch ist ein Kinderbuch für Leser zwischen 10 und 12 Jahren geeignet und der Schreibstil ist für diese Altersgruppe perfekt gestaltet. Der Schreibstil ist angenehm, sodass sich die Geschichte flüssig lesen lässt.

Die Protagonisten in dem Buch sind Iris,Oliver,Rosa und Colin. Die vier sind alle sehr unterschiedlich und jeder Charakter ist auf seine eigene Weise sehr besonders. Obwohl die vier sehr unterschiedlich sind gehen die vier durch dick und dünn.

Die anderen Charaktere sind auch sehr authentisch und haben mir alle sehr gefallen.

Meiner Meinung nach hätten einige Orte genauer beschrieben werden können, ich konnte mir einige Orte leider nicht genau vorstellen. 

“Blätterrauschen” ist ein unterhaltsames Buch über Zeitreisen und Freundschaft. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, aber dennoch sehr vorhersehbar und an manchen Stellen hat die Spannung gefehlt.
3 von 5 Eulen

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der P!A Presseagentur und dem Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar!




[Rezension] Portside Beach 1 – Claire und Bradley von Ella Green

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© Klarant -Verlag 

Titel: Portside Beach 1 – Claire und Bradley
Originaltitel: /
Autorin: Ella Green
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 148 Seiten
Verlag: Klarant
Preis: 3,99€




Die Portside Beach Reihe 
1. Claire und Bradley
… weite Bände folgen noch …


Die 18-jährige Claire – sexy und rebellisch – wird für ein Jahr zu ihrer Tante in die USA geschickt, weit weg von ihren Freunden in Deutschland. Doch was als Umerziehungsmaßnahme ihrer Eltern gedacht war, wird schnell zu einem ganz großen AbenteuerStrand, Meer, Sunshine State Californien … in dieser Atmosphäre lernt Claire den attraktiven Bradley kennen – 21, College-Student und selbsternannter Womanizer von Portside Beach …


Die Grundidee der Handlung hat mir gefallen. Ich hatte allerdings nur ein Problem, die Autorin hatte sehr viele Ideen und hat diese nach und nach  abgeklappert und diese vielen Ideen kamen viel zu kurz. Wäre das Buch ca. 150 Seiten länger gewesen, dann wäre die Geschichte perfekt gewesen. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Folgebände anders.

Die Figuren an sich wurden gut ausgearbeitet und wirkten immer authentisch, besonders Bradley und Claire haben mir gefallen.

Claire ist eine Rebellin und wird daraufhin von ihren Eltern zu ihrem Onkel und ihrer Tante in die geschickt. Bradley ist der Womanizer und wirkte am Anfang sehr unsympathisch, aber je mehr man ihn kennen lernt, desto sympathischer wurde er mir.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte mich generell überzeugen, allerdings fand ich die Geschichte an einigen Stellen zu Klischeehaft und zu dick aufgetragen. 


Der Schreibstil der Autorin ist wurde einfach gehalten, aber dennoch ist er ungewöhnlich. Ich fand die Dialoge zu plump und manchmal zu direkt. 




“Portside Bech – Claire und Bradley” ist ein schöner Liebesroman mit Erotik. Die Charakere sind authentisch, aber die Geschichte und vorallem die Dialoge sind sehr klischeehaft und sehr gewöhnungsbedürftig. 

3 von 5 Eulen

Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Klarant-Verlag für das Rezensionsexemplar!