[Rezension] Das Geheimnis von Tylandor von Matthias Sachau

Loading Likes...
© dtv-Verlag

Titel: Das Geheimnis von Tylandor
Originaltitel: /
Autor: Matthias Sachau
Seitenanzahl: 432 Seiten
Format: Gebundene Ausgabe
Verlag: dtv
ISBN-10: 342376127X
ISBN-13: 978-3423761277
Preis: 14,95€

Einzelband

 Vor über 1000 Jahren verschwanden über Nacht alle Bewohner aus Tylandor, der alten Stadt der Zauberer, und auch heute noch fehlt jede Spur von ihnen. Zurück blieben nur ihre magischen Geräte und Bücher. Über die Jahre wurde die Stadt wieder besiedelt, doch die magische Gabe der Zauberer scheint für immer verloren. Bis der Fischerjunge Timur nach Tylandor kommt und durch einen Zufall die magische Gabe, das Olisam, in ihm zu leuchten beginnt. Doch damit weckt er finstere Mächte und alte Feindschaften, durch die nicht nur er selbst, sondern die ganze Stadt in große Gefahr gerät. Mit seinen treuen Gefährten Julina und Malakin muss Timur hinter das Geheimnis von Tylandor kommen, ehe es zu spät ist.

Der Einstieg in das Buch viel mir leider sehr schwer.  Als Leser wurde man direkt in die Welt geschubst. Es waren einfach viele Namen und Beschreibungen, welche auf mich geprasselt sind. 
Nach einigen Einstiegsproblemen hat mir der Verlauf der Geschichte sehr gefallen. In der Geschichte wurden mehrere Überraschungen eingebaut und es gab viele Höhen und Tiefen.
Die magische Welt Tylandor ist eine sehr schöne Welt. Diese fantastische Welt ist total einzigartig und  Tylandor wurde sehr detailiert beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. 
Der Protagonist Timor ist mir sehr sympathisch. Er nist zwar noch ein Kind  und total neugierig, aber ist total mutig und sehr schlau. Er war mein persönlicher Held.
Das Ende des Buches hat mir leider nicht so gefallen, es ging alles zu rasant und zu schnell. Hier habe ich mir ein nicht so stürmisches Ende gewünscht.
“Das Geheimnis von Tylandor” hinterlässt mich mit gemischten gefühlen. Da das Buch ein Kinderbuch ist kann ich mir schon vorstellen, dass Kinder am Anfang große Probleme mit dem Buch haben. Der Mittelteil hat mir sehr gefallen, der Autor hat mit Tylandor eine wunderschöne Welt geschaffen. Das Ende hingegen ging mir leider zu schnell.
3 von 5 Eulen

[Rezension] Blue – Kann eine Sommerliebe dein Leben verändern? von Lisa Glass

Loading Likes...
© Ravensburger

Titel: Blue – Kann eine Sommerliebe dein Leben verändern?
Originaltitel: Blue
Autorin: Lisa Glass
Seitenanzahl: 416 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Ravensburger
ISBN-10: 347358486X
ISBN-13: 978-3473584864
Preis: 9,99€

Einzelband

Als der sonnengebräunte Zeke am Strand von Cornwall auftaucht, kann Iris an nichts anderes mehr denken. Wer ist dieser geheimnisvolle Surfer? Es knistert heftig zwischen den beiden – bis Iris erfährt, dass Zeke ein Nachwuchsstar der Profi-Surfszene ist. Ist sie für ihn nur ein Groupie-Flirt? Dann mischt sich auch noch Iris’ Ex-Freund ein und bringt ihre Gefühle vollkommen durcheinander.

Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Sommerbuch gefreut. Der Einstieg in das Buch fiel mir wirklich sehr leicht, die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil.
Die Geschichte ist vielschichtig. Einerseits ziehen sich einige Stellen, anderseits ist die Geschichte spannend und sehr gefühlvoll. Wie bei so vielen Liebesbüchern ist diese Geschichte leider auch an manchen Stellen vorhersehbar.

Die Geschichte fand ich wie oben schon erwähnt eher durchwachsen. Wie man schon dem Cover entnehmen kann wird der Surfsport auch angesprochen. Dies hat mir sehr gefallen, weil es sehr gut eingebaut wurde. Nicht nur das Positive des Surfens, sondern auch die Gefahren wurden gekonnt mit eingebunden.

Die Charaktere mochte ich leider auch nur teilweise. Die Protagonistin Iris war mir von Anfang an sehr sympathisch und sie ist im Laufe der Geschichte über sich hinausgewachsen. Manchmal handelte Iris allerdings sehr naiv und es schien so als sei sie Blind vor Liebe.

Zeke hingegen mochte ich wirklich sehr. Er ist trotz seines Erfolgs sehr bodenständig. Ich habe ihn von Anfang an sehr in mein Herz geschlossen.

“Blue – Kann eine Sommerliebe dein Leben verändern?” ist ein Buch, welches mich leider nur teilweise überzeugen konnte. Die Geschichte an sich ist etwas nettes für zwischendurch, mehr aber leider nicht. Die Protagonistin Iris hat manchmal nicht ihrem Charakter entsprechend gehandelt.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Luca & Allegra Band 1 Liebe keinen Montague von Stefanie Hasse

Loading Likes...
© Impress
Titel: Luca & Allegra Band 1 Liebe keinen Montague
Originaltitel: /
Autorin: Stefanie Hasse
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 233 Seiten
Verlag: Carlsen Impress
Preis: 3,99€




Luca & Allegra
1. Liebe keinen Montague
2. Küsse keine Capulet




Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…


Ich kannte “Romeo & Julia” von Shakespeare und ich war sehr gespannt darauf, wie die Autorin die Adaption umgesetzt hat.

Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und somit war ich direkt in der Geschichte.

Der Plot an sich ist ungewöhnlich. Ich habe einige Parallelen zu dem Original erkennen können, aber trotzdem ist die Geschichte anders.

Dennoch hat mir irgendetwas gefehlt. Die Liebesgeschichte zwischen Luca und Allegra ging mir zu schnell und war an einigen Stellen unrealistisch. Die beiden kennen sich kaum und empfinden trotzdem plötzlich viel füreinander.

Die Autorin hat es trotzdem geschafft, dass ich mit den beiden mitfiebere, aber irgendwie konnte mich die komplette Geschichte emotional nicht wirklich vom Hocker reißen.

Die Protagonistin Allegra mochte ich sofort. Am Anfang ist sie an manchen stellen unsicher, wächst aber während der Geschichte über sich hinaus. Trotzdem reagiert sie nicht immer ihrem Charakter entsprechend.

Mit Luca konnte ich leider kaum etwas anfangen. Als Leser erfährt man sehr wenig über ihn und somit wirkt der Charakter sehr blass. Für mich wirkt er leider sehr eingebildet.




“Luca und Allegra – Liebe keinen Montague” ist eine schöne Geschichte für Zwischendurch, besteht aber aus einigen Schwächen. Die Story an sich konnte mich leider  nicht komplett überzeugen und einige Charaktere wirken leider etwas blass

3 von 5 Eulen





[Rezension] Die Schicksalsseherin von Sarah Neumann

Loading Likes...
© Eisermann

Titel: Die Schicksalsseherin
Originaltitel: /
Autorin: Sarah Neumann
Seitenanzahl: 380 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Eisermann
ISBN-10: 3946172032
ISBN-13: 978-3946172031
Preis: 12,99€

 “Die Schicksalsseherin” ist der erste Band einer vierteiligen
Reihe

Die Koboldvölker sind in Aufruhr. Durch einen Zwischenfall wird bekannt, dass schon bald die gesamte Glücksproduktion brachliegt und damit die Versorgung der angebundenen Anderswelten.
Wie werden ihre Kriege enden, wie sich Liebende finden, wenn nicht die Kobolde im richtigen Moment das Glück verteilen? Als auch noch ihr heiliger Baum erkrankt und die Brücken brechen, scheint nur Kriegsveteran Donnersteins friedliebende Tochter Myriel das ganze Ausmaß zu erkennen: Jemand verändert ihrer aller Schicksal!

Ich muss zugeben, dass ich sehr gespannt auf das Buch war, weil ich noch nie ein Buch über Kobolde gelesen habe und das Thema mit dem Schicksal mich sehr interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang Probleme hatte mich in der Geschichte zurechtzufinden, weil die peziellen Begiffe mich  verwirrt haben. Zudem wird man von der Autorin direkt in das Geschen geschmissen.

Nach anfänglichen Problemen kam ich mit der Geschichte klar, aber so richtig warm wollte sie nicht werden. Die komplette Geschichte ist leider sehr wechselnd. Es gab stellen in dem Buch, die mich völlig in seinen Bann gezogen haben, sodass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht und ich wollte wirklich wissen wie sich die Protagonistin Myriel sich entscheidet und was sie als nächstes machen wird. Auf der anderen Seite gab es mehrere Situationen, die mich wirklich sehr gelangweilt haben, weil diese sich einfach sehr gezofen haben.

Von dem Ende war ich irgendwie enttäuscht, es war sehr unspektakultär und irgendwie hat mir etwas gefehlt, vielleicht war es die Dramatik. Besonders genervt war ich, weil noch Fragen offen geblieben sind.

Die Charaktere hinterlassen auch einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite haben mir die Charaktere sehr gefallen, aber irgendwie auch nicht.
Myriel macht zwar im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch und wird stärker, aber mich hat ihr Verhalten leider oft aufgeregt, weil sie wirklich bei jeder Gelegenheit sehr eingeschüchtert wird und es wirkt so als würde sie bei jeder Gelgenheit anfangen zu weinen und die Hoffnung aufgeben.

Seith ist ein ganz normaler Kobold, obwohl er früher angeblich ein Bad Boy gewesen sei. Ich konnte mit ihm irgendwie nichts anfangen. Sowohl die Protagonisten, als auch die Nebencharaktere wirkten machnmal echt für mich nicht wirklich authentisch, weil diese kaum die die Tiefe gingen.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich schön, weilsich das Buch flüssig lesen ließ und die Autroin hat besonders die Koboldwelt genau beschrieben hat, sodass ich mir alles genau vorstellen konnte.


Bei dem Buch “Die Schicksalsseherin” wurde defintiv potential verschenkt. Die Idee mit der magischen Koboldwelt war wirklich sehr interessant, aber die Umsetzung war leider nicht die Beste. 
Die Charaktere  gingen leider nicht genug in die Tiefe. Die Geschichte zeigt gute Ansätze, zog sich aber leider oft sehr in die Länge.


[Rezension] Milten & Percy – Das Schloss der Skelette von Florian C. Booktian

Loading Likes...
© Florian C. Bookian

Titel: Milten und Percy – Das Schloss der Skelette
Originaltitel: /
Autor: Florian C. Booktian
Seitenanzahl: 170 Seiten
Verlag: Create Space
Format: Kindle Edition
Preis: 0,99€

(noch) Einzelband
 Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum Schlechten, und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich, was überhaupt passiert ist.

Der Klappentext hat mich wirklich sehr neugierig gemacht, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe in dem ein Erdmännchen ein Ermittler sein kann.

Die welt in der die Geschichte spielt ist auch sehr ungewwöhnlich. Die Erde wurde in zwei Hälften geteilt, der eine Teil der Erde ist so wie wir diese sie kennen, aber die andere ist Gnaa, auf der verschiedene Fabelwesen leben.

Die Handlung besteht aus sehr vielen komischen Ideen, welche mir teilweise selbst für einen Fantasyroman viel zu skurril waren.
Die Geschichte ist zwar an manchen Stellen witzig, aber oftmals hat mir dieser Humor leider nicht gefallen.

Ich hatte mit dem Buch leider ein viel größeres Problem, weil mich das Buch leider kaum packen konnte. Es kam leider kaum Spannung auf und die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin.

Percy Meercat ist ein Erdmännchen und ist seit 2 Jahren auf der Erde ein Detective und löst alle Fälle.
Milten ist Percys Praktikant, aber Percy hat am Anfang absolut keine Lust darauf sich um Milten zu kümmern.
Die beiden sind zusammen ein witziges Duo ab und es hat mir sehr gefallen wie Milten sich immer weiterentwickelt.

Milten & Percy – Das Schloss der Skelette” ist ein teilweise witziges Abenteuer für zwischendurch. Wer jedoch ein Tiefgründiges und spannendes Buch erwartet wird leider enttäuscht.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Ein Frosch zum Küssen von Mila Summers

Loading Likes...

© Mila Summers

 Titel: Ein Frosch zum Küssen
Originaltitel: /
Autorin: Mila Summers
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 176 Seiten
Verlag: Create SpacePreis: 0,99€

 
 
1. Küss mich wach
2. Vom Glück geküsst
3. Ein Frosch zum küssen
 
Emily Havisham verliert kurz vor Weihnachten ihren Job und findet sich wenige Zeit später in der Marketingabteilung eines Unternehmens wieder, das allen Ernstes meint, Freddy der Frosch wäre ein adäquater Ersatz für Santa Claus. Sicher, diese Firma bräuchte unbedingt kompetente Unterstützung, aber ist das wirklich die Herausforderung, nach der sie sucht? Außerdem rückt ihr ihr Chef Liam Morris eindeutig zu nahe auf die Pelle. Noch ehe sie ihren Vorgesetzten in die Schranken weisen kann, verliert sie ihr Herz an den Womanizer, der nichts, aber auch rein gar nichts anbrennen lässt. Kann das gut gehen?

Da mir die ersten beiden Teile der Reihe sehr gefallen haben, habe ich mich auf den dritten Teil sehr gefreut.

Der Einstieg in das Buch fiel mir wieder sehr leicht, weil die Autorin einen lockeren und leichten Schreibstil hat.

Der Plot hat mir allerdings leider nicht so gefallen, die Geschichte plätscherte so vor sich hin und irgendwie wurde kaum Spannung aufgebaut. Dies fand ich sehr schade, weil man als Leser erkennen konnte, dass Potential vorhanden war, aber die Autorin dies nicht ausgeschöpft hat.

Über die Charaktere habe ich mich leider sehr geärgert.. Ich konnte das handeln von der Protagonistin Emily leider überhaupt nicht nachvollziehen. Im einen Moment möchte sie etwas nicht und im nächsten Moment schmeißt sie sich Liam an den Hals und lässt alles zu, was er macht. Generell verhält sie sich sehr komisch und sehr sprunghaft. Emily wirkte auf mich leider wenig authentisch.

Liam war mir irgendwie von Anfang an total unsympathisch, er wirkt total arrogant und richtig abgehoben und macht einfach alles, was er möchte und achtet nicht auf seine Mitmenschen. Wenn solche Männer in Büchern am Anfang so sind warte ich immer darauf, dass diese lieb werden, aber irgendwie wurde das von der Autorin etwas unglücklich beschrieben.

Die Nebencharaktere fand ich im Gegensatz zu den Protagonisten sehr gut ausgearbeitet, sie sind authentisch und besitzen genau die richtige Tiefe. Besonders Jill Aimée ist mir ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil der Autorin war wie oben erwähnt wieder sehr angenehm, aber leider fehlten mir die Witze in dem Buch.

“Ein Frosch zum Küssen” ist ein schönes Buch für zwischendurch. Die Protagonisten konnten bei mir leider kaum punkten und das Buch wirkte leider etwas zu ernst. Ich freue mich trotzdem auf den nächsten Teil, weil ich weiß, dass die Autorin es besser kann und einfach ihr Potential ausnutzen sollte.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Voll erwischt von Ellen Sommer

Loading Likes...
© Ellen Sommer

Titel:  Voll erwischt
Originaltitel: /
Autorin: Ellen Sommer
Seitenanzahl: 254 Seiten
Verlag: Ellen Sommer
ISBN-10: 1517672651
ISBN-13: 978-1517672652
Preis: 7,96€

(noch) Einzelband

Voll erwischt” ist ein romantisch- witziger Liebesroman für Jugendliche und junge Erwachsene. Die 17-jährige Lille zieht aus Bayern zu ihrer Grossmutter nach Wuppertal. Diese stammt von den Moiren ab und kann das Schicksal einzelner Familienmitglieder verändern. In der neuen Schule findet sie schnell Anschluss an eine lebenslustige Handballer-Clique, zu der auch der Mädchenschwarm Chris gehört. Chris hatte in der Vergangenheit einen schweren Motorradunfall, über den er ungern redet. Lille, die Geheimnisse nicht ausstehen kann, fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Ihre Oma, die sein Geheimnis kennt und ihre Enkelin vor einer Tragödie retten will, setzt alles dran, dass aus der Lovestory zwischen Chris und Lille nichts wird. Das nimmt Lille natürlich nicht so einfach hin

Der Plot hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Es werden die typischen Probleme von jungen Erwachsenen aufgenommen und wirklich gut umgesetzt. Sara freundet sich sofort mit Lille an und danach sind die beiden unzertrennlich und vertrauen sich Geheimnisse an.  Es gab nur leider zwei Situationen  in denen ich etwas verwirrt war. Am Anfang des Buches wird ein Teppich erwähnt, aber danach nicht mehr und dann habe ich mich gefragt, wieso und weshalb dieser erwähnt wurde.
Die zweite Situation war das Ende, weil es etwas offen gehalten wurde. Ich hoffe hier mal auf einen zweiten Teil.

Die  Charaktere haben mir ebenfalls sehr gefallen. Sara ist einfach herzallerliebst, weil sie Lille sofort alles gezeigt hat und sich um sie kümmert. Lille ist mir sofort an mein Herz gewachsen und es hat mich sehr gefreut, dass sie sich in der Schule so gut zurechtfindet.

Chris ist wirklich ein charmanter junger Mann, der immer lieb zu Lille ist und gerne für sie da ist.

Die Beziehung zwischen Chris und Lille wurde sehr authentisch dargestellt. Die Beiden nähern sich nach und nach an und die Entwicklung der  Liebe zwischen den Beiden fand ich mehr als süß.

Lilles Oma hat sich teilweise sehr komisch verhalten, aber im Endeffekt hat sie sich bestimmt nur Sorgen um Lille gemacht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lille, Sara und Chris beschrieben. Diese verschiedene Sichtweisen haben mir gefallen, weil man so mehr über die Gedanken und Gefühle der Protagonisten erfährt. Dennoch hat mich diese Ich-Erzählperspektive sehr verwirrt, weil man als Leser etwas über die Geschichte erfährt, was die Person zu dem Zeitpunkt gar nicht wissen konnte. Es scheint so, als hätte die Autorin in manchen Situationen aus Versehen den auktorialen Erzähler angewendet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, weil dieser sehr angenehm ist und man das Buch schnell durchlesen kann.

“Voll erwischt” ist ein romantischer Roman für zwischendurch. Die Charaktere sind authentisch und lediglich die Erzählperspektive hat mich in einigen Situationen gestört. Zwei Situationen lassen mich etwas im dunkeln, aber dafür hoffe ich sehr auf einen zweiten Teil.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Darkmouth – Die Andere Seite von Shane Hegarthy

Loading Likes...
© Oetinger

Titel: Darkmouth – Die Andere Seite
Originaltitel: Darkmouth. World Explodes
Autor: Shane Hegarthy
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: Oetinger
ISBN-10: 378913726X
ISBN-13: 978-3789137266
Preis: 16,99€


1. Darkmouth – Die Stadt der Schlafwandler
2. Darkmouth – Die andere Seite

Gefahr für den Legendenjäger: Finn allein unter Monstern! Der zwölfjährige Finn setzt alles daran, seinen Vater von der Verseuchten Seite zurückzuholen. Zusammen mit Emmie und einem Gutachter des Rats derZwölf schafft er es, in einer verborgenen Höhle ein Tor zu öffnen, durch das sie auf die Verseuchte Seite gelangen. Dort lauern Hunderte von Legenden, die sie am liebsten auf der Stelle verspeisen würden. Zunächst gelingt es den dreien, sich gegen die fiesen Kreaturen zur Wehr zu setzen. Doch dann wird Emmie entführt, und der Gutachter verschwindet spurlos. Plötzlich ist Finn auf sich allein gestellt.


Der erste Teil der Darkmoth-Reihe hat mir sehr gefallen und deswegen hatte ich mich sehr auf diesen Band gefreut. Ich war von Anfang an in der Geschichte und besonders prakrisch fand ich es, dass die Ereignisse aus Band 1 nochmal extra wiederholt wurden.

Die Idee mit der verseuchten Seite hat mir wirklich sehr gefallen, besonders weil diese sehr genau beschrieben wurde und man sich die Legenden nun mehr vorstellen konnte.

Leser hat man gemerkt, dass der Protagonist Finn älter und reifer geworden ist. Er wirkt weniger ängstlich. verfolgt sein Ziel und wächst sogar über sich hinaus. Die anderen Charaktere des Buches haben mir ebenfalls sehr gefallen, sie wirkten sehr authentisch.

Die Geschichte ist an einigen Stellen wirklich sehr spannend und ich wollte dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Aber an einigen anderen Stellen,besonders am Anfang plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin. 

Da das Buch ein Kinderbuch ist, ist der Schreibstil sehr einfach gehalten. Das Buch lies sich aufgrund von sehr kurzen Sätzen sehr schnell lesen. 

“Darkmouth – Die Andere Seite” von Shane Hegarthy ist eine relativ gelungene Fortsetzung mit wenigen Schwächen. Der Plot ist an einigen Stellen leider etwas langatmig, aber dafür überzeugt die Gechichte mit glaubwürdigen Charakteren und einem bildlichen Schreibstil.

3 von 5 Eulen

[Rezension] Die Welt ist kein Ozean von Alexa Hennig von Lange

Loading Likes...

© cbt-Verlag

Originaltitel: /

Autorin: Alexa Hennig von Lange

Format: Broschiert

Seitenanzahl: 352 Seiten

Verlag: cbt

ISBN-10: 3570162966

ISBN-13: 978-3570162965

Preis: 14,99€


Einzelband

Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?


Ich habe bereits “Ach wie gut, dass niemand weiß” von der Autorin gelesen und da mir das Buch sehr gefallen hat habe ich mich auf “Die Welt ist kein Ozean” sehr gefreut.

Die Thematik und die Idee über psychische Krankheiten ein Buch zu schreiben hat mir wirklich sehr gefallen, aber die Umsetzung fand ich leider nicht so gelungen.

Einige Situationen der Geschichte ist mir an manchen Stellen zu schnell vorangeschritten und leider kam mir die Geschichte auch noch zudem etwas unrealistisch.

Tucker ist seit über einem Jahr in einer psychiatrischen Klinik in Behandlung und zeigt leider kaum Fortschritte. Als die Protagonistin Franzi dort ein Praktikum macht und Tucker immer mehr Fortschritte zeigt fand ich dies extrem ungewöhnlich und leider auch sehr unrealistisch.

Das eigentliche Hauptthema, die psychischen Krankheiten, wurden leider kaum angesprochen. Die Autorin geht auf die Krankheiten der anderen Patienten in der Klinik gar nicht ein und die Krankheit von Tucker wird nur oberflächlich angesprochen.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte ich leider überhaupt nicht nachvollziehen, die komplette Entwicklung der Geschichte war total unrealistisch und wirkte leider auch sehr gezwungen.

Die Protagonistin Franzi war mir generell sympathisch, weil sie sehr offen ist. Ich konnte manchmal ihr Verhalten leider nicht immer nachvollziehen, weil sie sehr auf Tucker sehr fixiert wird.

Tucker wirkte auf mich leider sehr farblos und seine Sofortheilung war einfach nur unrealistisch.

“Die Welt ist kein Ozean” zeigt einige gute Ansätze, aber die Umsetzung hat mir leider nicht so gut gefallen. Die Charaktere sind eher farblos und die psychischen Krankheiten werden nur oberflächlich angesprochen.

3 von 5 Eulen