[Rezension] Hörst du den Tod? von Andreas Götz

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© Oetinger Verlag
Originaltitel: /
Autor: Andrreas Götz
Format: Gebundene Ausgabe

Seitenanzahl: 336 Seiten
Verlag: Oetinger
ISBN-10: 3789136166
ISBN-13: 978-3789136160
Preis: 16,99€  

Einzelband

Wie klingt ein letzter Atemzug? Ein Wettlauf gegen die Zeit. Linus stürzt vom Himmel in die tiefste Hölle: Eben noch hat er das Glück mit seiner großen Liebe Lucy genossen, da wird seine Mutter entführt! Doch als statt einer Lösegeldforderung mysteriöse Audiodateien eintreffen, wird Linus schnell klar, dass der Entführer ihn herausfordert. Denn Linus besitzt das perfekte Gehör. So wird er immer tiefer in ein perfides Spiel gezwungen, in dem es am Ende nicht nur um das Leben seiner Mutter geht, sondern auch um das von Lucy.




Der Einstieg in das Buch fängt schon sehr rasant an. Vera, die Mutter des Protagonisten Linus wird entführt und in dem Versteck, in welches der Entführer Vera verschleppt hat und gefangen hält soll sie eine Tonbandaufnahme einsprechen. Diese Tonbandaufnahme ist sehr wichtig für den weiteren Verlauf des Buchs. Am Anfang lernt man zusätzlich noch Luis genauer kennen und seine Freundin Lucy auch. 

Die Geschichte an sich hat mir nur teilweise gefallen. 

Der Perspektivwechsel zwischen Lucy, Linus und dem Täter hat mir sehr gefallen, so bekommt die Story mehr Würze. 

Als Lucys Familie immer mehr etwas mit der Entführung zu tun hat wird die Bezeihung zwischen Lucy und Linus immer mehr auf die Probe gestellt. 

Der Autor hat versucht immer verschiedene Fährten zu legen, aber ich habe schon früh geahnt wer denn nun der Täter ist und wurde dann leider auch darin bestätigt. Somit war für mich leider kaum ein Spannungsbogen vorhanden. 

Das Ende hat mir gefallen. Obwohl ich wusste wer der Täter ist hat sich der Fall anders aufgelöst als ich dachte. 

Einstieg: Man lernt Linus, seine Freundin Lucy und seine Familie kennen. Allerdings stürzt man gleich zu Beginn des Buches sofort in die Hauptstory, denn Vera, Linus` Mutter, wurde entführt und die Geschichte nimmt mit einem Abschnitt in ihrem Versteck, in welches sie der Entführer verschleppt hat und gefangen hält, ihren Lauf. Sie soll eine Tonbandaufnahme einsprechen, was den Grundstein für einen spannenden Jugendthriller legt. Ich finde es immer gut, gleich zu Anfang klarzustellen, um was es geht, und nicht zu lange mit dem Auftakt zum eigentlichen Fall zu warten.

Hauptteil: Man sollte dieses Mal zum Glück nicht mit zu viel Polizeiarbeit gequält werden, sondern es wurde in kurzen Abschnitten zwischen der Sicht des Täters, der Lucys und der von Linus gewechselt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Jugendlichen wird immer schwieriger, als sich die Entführung mit Lucys Familie kreuzt und niemand mehr weiß, wem er vertrauen kann. Immer wieder locken gekonnt gelegte Fährten den Leser auf eine andere, aber falsche Spur. Sehr gelungen war der “Einsatz” des Titels und inwiefern Linus` perfektes Gehör damit in Zusammenhang steht.

Ende: Rasant und raffiniert erzählter Abschluss, der selbst nach dem vermeintlichen Ende der Täterjagd immer noch weitergeht.

Die Charaktere haben mir alle sehr gefallen. Jeder Charakter ist authentisch und glaubhaft. Zusätzlich wandeln sich einige Charaktere und man fragt sich ob man dieser Person dann nun trauen kann oder nicht. 


Der Schreibstil hat mir teilweise gefallen. Das Buch besteht fast nur aus Hauptsätzen und somit ist der Schreibstil nicht abwechslungsreich. Dennoch ist dieser Schreibstil perfekt für Jugendliche. 

“Hörst du den Tod?” ist ein durchschnittlicher Jugendthriller. Leider war für mich schnell klar wer der Täter ist, aber das Ende hat mir sehr gefallen. Die Charaktere sind sehr authentisch.

3 von 5 Eulen 

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3 Gedanken zu “[Rezension] Hörst du den Tod? von Andreas Götz”