[Rezension] Der Ruf des Henkers von Björn Springorum

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© Thienemann-Esslinger
 Titel: Der Ruf des Henkers 
Originaltitel: /
Autor: Björn Springorum 
Seitenanzahl: 352 Seiten 
Format: Gebundene Ausgabe 
Verlag: Thienemann-Esslinger
ISBN-10: 3522202163
ISBN-13: 978-3522202169
Preis: 14,99€

 Einzelband

England, Mitte des 19. Jahrhunderts Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel …

Normalerweise mag ich Bücher mit historischem Hintergrund nicht, aber “Der Ruf des Henkers” klang wirklich sehr interessant und ich habe mich auf ein spannendes Lehrer Schüler Duo gefreut.

Ich wurde von der Geschichte nicht enttäuscht, sie hat mich sogar überrascht. Die Handlung geht in eine mystische Richtung, was mir sehr gefallen hat.

Der Plot war von Anfang an sehr spannend und konnte mich fast immer mitreißen. Zum Ende hin wurde die Geschichte richtig spannend und mit der Auflösung des Geheimnisses habe ich ich überhaupt nicht gerechnet.

Der historische Aspekt der Geschichte hat mir sehr gefallen. Der Autor beschreibt genau die Situationen und die Hintergründe der Zeit, aber die Geschichte wirkte nie langweilig.

 Der Henker William Calcraft ist schon zu Beginn des Buches sehr seltsam. Er redet nicht viel, antwortet auf Fragen mit typischen Antworten. Ich wollte durch seine Antworten immer mehr wissen, was sein großes Geheimnis ist.

Richard ist ein netter junger Mann und tut vieles für Personen, die er mag. Ich mochte ihn sehr, obwohl er manchmal zu gutherzig und beinahe naiv gehandelt hat.

Der Schreibstil des Autors ist irgendwie ungewöhnlich. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive beider Protagonisten im Wechsel beschrieben. Am Anfang war es für mich etwas ungewöhnlich, aber

 “Der Ruf des Henkers” ist ungewöhnliches Jugendbuch, welches ein mystisches Abenteuer verbirgt. Die historischen Ereignisse sind authentisch und die Geschichte ist durchweg spannend, lediglich die Charaktere konnten mich nicht komplett überzeugen.

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