[Rezension] Wynne Shane 1 – Zwischen Licht und Schatten von Nicole Zagar und Melanie Fenrich

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© Mystery Art Books

 Titel: Wynne Shane 1 – Zwischen Licht und Schatten
Originaltitel: /
Autorinnen: Nicole Zagar und Melanie Fenrich
Seitenanzahl: 460 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Mystery Art Books
Preis: 7,97€

 Die Wyne-Shane Trilogie
1. Zwischen Licht und Schatten
2. Zwischen Freund und Feind

 Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Ich war sehr gespannt darauf wie das Thema umgesetzt wird.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und ich war sofort in der Geschichte.
Mit dem Einstieg kam ich zwar sehr gut zurecht, aber mit dem Rest der Geschcihte wurde ich leider gar nicht warm. Ich habe gemerkt, dass die Autorinnen Spannung aufbringen wollten, aber irgendwie ist diese an mir abgeprallt. Für mich wollte keine Spannung aufkommen und ich war nach und nach genervt. Die Wendungen in dem Buch haben mich leider auch nicht vom Hocker gerissen.

Ein Thema hat mich wirklich aufgeregt. Immer wenn Emily Gabriel etwas fragt, dann bekommt sie keine Antwort, sondern wird oft auf später vertröstet. Als Leser bekommt man einfach auch keine Antworten, die man gerne bekommen hätte.
Am Ende des Buches werden ein paar Antworten beantwortet, aber leider nicht alle.

Die Protagonistin Emily ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie hinterfragt alles über ihr neues Leben und gibt sich wirklich Mühe. Im Verlauf der Geschichte macht sie eine positive Wandlung durch, sie wird immer stärker.

Gabriel ist irgendwie ein komischer Charakter, einerseits wirkt er total nett, andererseits wirkte er auf mich sehr arrogant.

“Wyne Shane – Zwischen Licht und Schatten” zeigt gute Ansätze, allerdings musste ich feststellen, dass dieses Buch leider nichts für mich war. Es wollte einfach keine Spannung aufkommen und die Charaktere konnten mich bis auf Emily leider nicht überzeugen.

2 von 5 Eulen

[Rezension] Riesenslalom von Marina Kramper

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©.Athenemedia

 Titel: Riesenslalom
Originaltitel: /
Autorin: Marina Kramper
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 192 Seiten
Verlag:.Athenemedia.
ISBN-10: 3869922176
ISBN-13: 978-3869922171
Preis: 11,98€

Einzelband

Kann man sein Glück in einem Preisausschreiben gewinnen? Gloria, Studentin aus Hamburg, ist misstrauisch. Doch ihr Hauptgewinn führt sie für eine Woche in ein Fünfsternehotel in die Alpen. Skikurs inklusive. Kaum angekommen trifft sie an einem Wasserfall den Mann ihres Lebens, der sich später als ihr persönlicher Skilehrer Markus vorstellt. Doch Markus ist ganz und gar nicht der, für den er sich ausgibt. Durch einen Zufall findet Gloria sein Geheimnis heraus. Gloria riss die Augen auf und starrte ihn an. Wie meinte er das? Und was sollte das? So einfach war das Leben nicht. Das Leben bestand doch aus dem, was man nicht bekam, was man nicht war, nicht haben konnte. Und nun saß da ein dunkelhaariger Schneekönig und schlug ihr vor, alle Bedenken, all die mühsam erworbenen Kompromisse mit der Realität einfach zu vergessen und in ein Märchen-Dasein abzutauchen? 

Schon am Anfang des Buches habe ich gemerkt, dass der Schreibstil der Autorin etwas gewöhnungsbedürftig ist. Mir schien es als wollte die Autorin unbedingt Witze mit in die Geschichte hinenbringen, aber diese waren etwas unglücklich gewählt, sodass ich diese leider nicht witzig fand.

Die Geschichte an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Am Anfang war diese etwas langatmig, aber nach und nach habe ich gefallen an der Geschichte gefunden. Besonders gefallen haben mir die detailreichen Beschreibungen. Die Liebesgeschichte ging mir teilweise etwas zu schnell, aber wenn man bedenkt, dass das Buch unter 200 Seiten hat fand ich diese schon gut ausgearbeitet.
Markus’ Geheimnis hat mich leider nicht vom Hocker gehauen, man erfährt es als Leser viel zu früh und dieses fand ich leider auch etwas unspektakulär.

Die Charaktere lassen mich etwas ziespältig zurück. Markus ist ein netter Mann, ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und habe auch mit ihm mitgefühlt.

Die Protagonistin Gloria ist ganz okay, sie hat kaum Geld und bestaunt sehr gerne das Luxushotel, ich konnte ihr Verhalten oftmals nachvollziehen und habe gerne ihre Geschichte verfolgt. Jediglich in einer Szene, nämlich als das erste Treffen zwischen Markus und Gloria stattfindet fand ich ihr Verhalten etwas naiv.

Leider gibt es bei dieser Geschichte zwei Aspekte, die mich wirklich sehr gestört haben.
Sobald eine Person das erste Mal ihren Auftritt hat bekommt man die komplette Person vorgestellt, ich hätte jeden einzelnen gerne nach und nach kennengelernt.

Bei dem zweiten Aspekt, der mich so gestört hat könnte man noch ein Auge zudrücken, aber mich hat das irgendie richtig aufgeregt. Gloria fliegt mit Air Berlin in einer Boeing 727, als ich das gelesen habe dacht ich mir, dass  Air Berlin nicht  mit einer 727 sondern höchstens mit der 737 fliegt. Eine kurze Recherche zeigte mir, dass ich Recht hatte und das die Boeing 727 sogar kaum noch für Passagierflüge benutzt wird. Dieser Aspekt hat mich so aufgeregt, weil es ein leichtes ist das zu recherieren und ein Buch nie aus solchen Recherchefehlern bestehen sollte.

“Riesenslalom” konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Die Geschichte ist an sich ganz okay, aber es gab leider mehrere Aspekte, die mich gestört haben und mit dem Schreibstil der Autorin wurde ich leider nicht warm.

2 von 5 Eulen

[Rezension] May bee – Der Honig-Trip von Thomas Maidan

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© Thomas Maidan/neobooks

Titel: May Bee: Der Honig-Trip
Originaltitel: /
Autor: Thomas Maidan
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 264 Seiten
Verlag: neobooks Selfpublishing
Preis: 1,49€





Einzelband 





 Jungkommissarin May bekommt die saure Gurke unter den verzwickten Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der auf dem Schloss Taubenschlag verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May nur mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer wandelnden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen?


Die Idee des Buches und vorallem das Cover fand ich wirklich nicht schlecht und deswegen habe ich mich auf das Buch sehr gefreut. 

Schon am Anfang musste ich leider feststellen, dass die Protagonistin May und ihre Freundin Tuh mir leider sehr unsympathisch sind. Ich vermute, dass der Autor versucht hat die beiden lustig herüberkommen zu lassen doch ich fand die beiden leider sehr nervig. 

Die Geschichte wurde in Ich-Perspektive aus Mays Sicht geschrieben. Da mir May sehr unsympathisch ist wurde dies bei ihren Gedanken leider auch nicht besser. Ich kann die Wörter Zitrone und Gurke nun leider nicht mehr hören, denn May hat gefühlt alles und jeden mit Zitronen und Gurken verglichen. 

Die Geschichte an sich hat mir leider auch nicht zugesagt. Für mich war die komplette Geschichte total unlogisch und unrealistisch. May soll einen verschwundenen Konsul finden und engagiert sich auch sehr dafür. Am Anfang interessiert sich keiner für den verschwundenen Konsul und plötzlich greift sogar das Militär ein. 

Der Schreibstil des Autors hat mir leider auch nur teilweise zugesagt. Bei einigen Beschreibungen konnte man das Buch flüssig lesen, aber die Erzählweise der Protagonistin May war sehr anstrengend. 

Der Autor hat zudem versucht vieles Miteinander zu vergleichen, aber diese Vergleiche waren sehr unlogisch und ich habe verzweifelt nach dem Sinn gesucht. 


“May bee” ist eventuell ein kleiner Rohdiamant, welcher hätte noch geschliffen werden müssen. Die Protagonisten waren leider sehr nervig und die Geschichte an sich ist sehr unlogisch


2 von 5 Eulen


Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Autor Thomas Maidan für das Rezensionsexemplar!


[Rezension] Nymphs 1.1 Verführerischer Vollmond von Sari Luhtanen und Miikko Oikkonen

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© Fischerverlag

Titel: Nymphs 1.1 – Verführerischer Vollmond
Originaltitel: Nymfit. Astarten Solmu
Autoren: Sari Luhtanen und Miikko Oikkonen
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 304 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN-10: 3733500636
ISBN-13: 978-3733500634

Preis: 8,99€

Die Nymphen- Reihe 
1.1 Verführerischer Vollmond
1.2 Tödliche Liebe
2.1 Verhängnisvolle Verheißung (April 2015)

                                             2.2: Gefährliche Leidenschaft (April 2015)

Eines Tages erfährt die 16-jährige Didi die schockierende Wahrheit: Sie ist kein normales Mädchen, sondern eine Nymphe. Ihr Leben lang wird sie in jeder Vollmondnacht mit einem Mann schlafen müssen, um zu überleben. Doch für jeden, in den sie sich verliebt, bedeutet das den Tod…

Ausgerechnet in einer Vollmondnacht schläft Didi zum ersten Mal mit ihrem Freund. Er überlebt die Liebesnacht nicht – und lässt die Siebzehnjährige in Tränen aufgelöst zurück. Am nächsten Morgen erfährt Didi, dass sie eine Nymphe ist – für immer jung und schön, aber tödlich für jeden Mann, der sie liebt. Niemals wieder wird sie einem Mann wirklich nah sein können. Doch kaum hat Didi ihr Schicksal akzeptiert, verliebt sie sich in Samuel – eine verbotene Liebe, die nur in einer Tragödie enden kann

Da es kaum Bücher über Nymphen gibt hat mir die Idee des Buchs gefallen, aber als ich das Buch dann anfing zu lesen wurde ich regelrecht enttäuscht.

Man merkt, dass die beiden Autoren kramfhaft versuchen irgendeine Spannung aufzubauen, aber es gelingt ihnen einfach nicht. Wenn eine Szene spannend wurde dann wechselte entweder der Charakter oder plötzlich die Szene. Durch diesen ständigen wechsel wirkt die Geschichte abgehackt und da es kaum Hintergrundinformationen  gab musste ich oft spekulieren wer denn jetzt wer ist. 

Die Charaktere waren mir durch und durch unsympathisch. Jeder von ihnen hatte etwas an sich was mich genervt oder aufgeregt hat. Die Charaktere sind generell einfach zu blass. 

Die Protagonistin Didi ist sehr unsympathisch. Ich konnte sie überhaupt nicht verstehen. Sie ändert ständig ihre Meinung und behauptet dann sie hätte von der anderen Meinung noch nie etwas gehört. 
Sie möchte eigentlich eine Nymphe sein und recherchiert wer sie denn genau ist, aber hält sich von Männern fern, obwohl diese nachweislich dafür da sind, dass sie weiterleben kann. 

Nadia und Katja sind auch Nymphen und haben die Aufgabe Didi ihr Nymphenleben zu zeigen. Diese beiden Damen haben mich am meisten aufgeregt. Die beiden sind genervt, dass sich Didi an keine Regeln hält aber klären Didi überhaupt nicht über das Nymphendasein auf.

Aus dem Schreibstil hätte man wesentlich mehr machen können. In dem Buch kommen kaum Emotionen und Gefühle vor, hätte man diese eingebaut wäre das Buch schon bedeutend besser gewesen.

Von “Nymphs 1.1 – Verführerischer Vollmond” habe ich mehr erwartet. Die Idee des Buchs war echt genial, aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Es kommt kaum Spannung auf, Gefühle sucht man vergebens und die Charaktere sind einfach zu blass.

2 von 5 Eulen

[Rezension] Geschickt eingefädelt von Molly O’Keefe

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© Mira Taschenbuch

Titel: Geschickt eingefädelt
Originaltitel: Can’t buy my love
Autorin: Molly O’Keefe
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN-10: 3956490436
ISBN-13: 978-3956490439
Preis: 8,99€

Die Crooked Creek Ranch Trilogie
1. Geschickt eingefädelt
2. Liebe, Yoga und andere Katastrophen (Erscheint im November 2014)
3. ?

Eishockey-Profi Luc Baker ist fuchsteufelswild: Sein sterbenskranker Vater, zu dem er jeglichen Kontakt abgebrochen hat, will ein blondes Flittchen heiraten! Wütend reist Luc nach Texas, um sich die vermeintliche Erbschleicherin Tara vorzuknöpfen – und erfährt, dass alles nur ein Plan war, um ihn nach Hause zu locken.

Modedesignerin Tara ist verzweifelt: Lyle Baker hat sie aus einer Notlage gerettet und ihr den Job als Geschäftsführerin des Familienbetriebs gegeben. Doch jetzt ist er tot – und sie muss sich mit seinem Sohn Luc herumschlagen, der sie am liebsten in die Wüste schicken würde. Und leider ist Luc nicht nur schrecklich dickköpfig, sondern auch schrecklich attraktiv …

Ich muss zugeben, dass ich in die Geschichte nicht gut hinein gekommen bin. Als ich dann endlich einen kleinen Zugang zu der Geschichte gefunden habe fand ich diese leider unspektakulär und langweilig. Prinzipiell hatte die Idee potenzial,es werden viele Aspekte wie Familiendramen, Intrigen, Liebe und Selbstfindungen einbezogen, jedoch wurde diese ganzen Ideen nicht gut umgesetzt.

Die Charaktere sind größtenteils farblos und lasch. Ich konnte zu keinem der Hauptprotagonisten eine Beziehung aufbauen.

Tara Jane Sweet  ist Designerin bei Baker Leather und damit mitlerweile wieder erfolgreicher. Schon am Anfang des Buches wird klar, dass sie eine schwere Vergangenheit hat. Ihre Art an sich hingegen ist das wieso ich mich ständig über sie aufregen musste. Man wusste nie was sie als nächstes macht und wer sie gerade ist. Sie ist in einem Moment  eine richtige nervige Zicke und im anderen Moment ist sie so nett, dass man auf einer Schleimspur ausrutschen könnte.

Luc ist ein 37 Jähriger Eishockey Spieler und generell ein lieber und netter Mann. Er sorgt sich um seine schwester Vic und nimmt generell kein Blatt vor dem Mund. Luc ist aber dennoch ein sturer Bock und möchte die Wahrheit nicht wahr haben. Luc war mir an manchen stellen sympathisch, an anderen Stellen jedoch nicht.

Vic, Luc’s Schwester ist total unselbstständig und Luc muss sich immer um sie kümmern und schauen, dass sie über die Runden kommt. 
Celestine, die Mutter von Luc ist eine der wenigen Charaktere, die mir gefallen hat. Warum ich ie mag weiß ich nicht, sie war mir von Anfang an sympatisch.
Jakob, Vic’s Sohn ist ein kleiner süßer Junge. Ich mochte ihn wirklich sehr.

Des Weiteren hat mich das ständige Wechseln der Perspektiven sehr gestört, als Leser fällt es einem sehr schwer sich in den einzelnen Situationen zurechtzufinden. Der allwissende Erzähler hat ebenfalls die eigentlich schöne Idee des Buches zerstört. Die ganze Zeit über hatte ich als Leserin das Gefühl, als würde ich nicht mit in die Geschichte mit integriert werden.

“Geschickt eingefädelt” hätte von der Grundidee potenzial gehabt,jedoch wurde diese Idee nicht gut umgesetzt. Die Charaktere sind bis auf ein paar Ausnahmen lieblos und farblos. Alles in allem ist die Geschichte unspektakulär und schwach.

2 von 5 Eulen

Ich bedanke mich herzlich bei Blogg dein Buch und dem Mira Taschenbuchverlag für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Marie Marne und das Tor zur Nacht von Christoph Werner

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© Osburg Verlag

Titel: Marie Marne und das Tor zur Nacht
Originaltitel: /
Autor: Christoph Werner
Seitenanzahl: 248
Format: Hardcover
Verlag: Osburg
ISBN-10: 3955100375

ISBN-13: 978-3955100377
Preis: 17,99€
Einzelband
`Schlafen Sie nicht, wenn Sie müde sind! Schlafen Sie, wenn Sie Lust dazu haben!´ Mit diesem Slogan wirbt eine mysteriöse New Yorker Firma. Wer schlafen für vergeudete Zeit hält, kann in ihren Filialen eine patentierte Brille aufsetzen und einen besonderen Traum träumen danach bleibt er wach! Drei Tage, fünf Tage, zwei Wochen. Doch der ewige Tag verwandelt die Menschen. Bei Maries Vater geht etwas schief. Er bleibt in seinem Traum gefangen. Die Dreizehnjährige setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn zurückzuholen. Als Marie begreift, dass sie damit die ganze Welt in eine globale Katastrophe stürzt, versucht sie zu retten, was zu retten ist. Ein Albtraum! Mit jeder verstreichenden Minute wächst das Chaos auf der Erde. Christoph Werner siedelt seine spannende Geschichte über die schlaflose Gesellschaft auf dem Gelände des Fantastischen an, ohne sich von der Wirklichkeit zu entfernen. Ganz im Sinne eines Michael Ende: `Wir suchen uns eine neue Welt, in der wir wohnen können. Und wenn wir keine finden, dann zaubern wir uns eine.´ Das sollten Sie nicht verschlafen!

Die Firma All Day Industries sorgt dafür, dass Menschen, die eine der weltweit verbreiteten Filialen besucht haben zu einem längeren Zeitraum wach bleiben. Dies hängt von dem sogenannten eigenen ADI – Wert ab. Die Menschen bleiben bis zu 2 Wochen oder bei ganz wenigen auf der Welt sogar ein paar Monate wach. Man ist einfach nicht mehr müde.
Die 13-Jährige Protagonistin Marie Marne besucht mit ihrem Vater eine dieser ADI -Filialen. Marie wird fort ist 13 und ihr Vater besucht häufig einer dieser ADI-Filialen. Eines Tages begleitet sie ihn und wird von einem jungen Mitarbeiter angesprochen, der ihren ADI-Wert misst, der 113 Tage beträgt und somit sehr hoch ist.  Kurz darauf schläft ihr Vater ein und wacht nicht mehr auf.
Kurz darauf taucht ein mysteriöser Mr. Phisto – Agent der Nacht auf, der ihr verspricht, ihren Vater wieder aufwachen zu lassen, wenn sie ihm hilft. Marie stimmt natürlich zu ohne zu ahnen was dies für Folgen haben wird…

Die Idee des Autors hat mir sehr gut gefallen, da wir doch alle eigentlich schon mal länger wach sein wollten als wir konnten. Es werden viele Ideen aufgenommen, aber leider wird keine wirklich ausgeführt. So hätte ich unter anderem gerne mehr über die Firma All Day Industries erfahren.

Bezuglich der Charaktere muss ich sagen, dass man nur viel über Marie Marne erfährt. Diese jedoch ging mir sehr auf die Nerven.  Sie wirkte für mich einfach zu naiv und zu brav. Sie vertraut einfach so irgendeinem wird fremdem Mann der behauptet er könne ihrem Vater helfen. Ich muss zugeben, dass ich mich die ersten 100 Seiten richtig aufgeregt habe. Marie macht einfach das was dieser mysteriöse Mr. Phisto von ihr verlangt und hinterfragt das nicht.

Die üblichen Charaktere hätten theoretisch potential  gehabt, werden aber nur dann erwähnt, wenn es für die Geschichte wichtig ist. So erfährt man kaum etwas über Maries Umfeld. Besonders schade fand ich dies leider bei Professor Monroe. Dieser Charakter hätte ein guter und wichtiger Charakter sein können.

Die Begegnungen und Handlungen sind sehr vorhersehbar. Die ersten 100 Seiten taucht Mr. Phisto immer mal wieder auf und Marie macht genau das was er sagt. Nach dem ersten Treffen mit Professor Monroe war mir leider klar, dass dies nicht das letzte Treffen mit ihm gewesen ist.

Was mir an dem Buch gefallen hat ist der sehr leichte Schreibstil des Autors und diese Passagen, die Marie geträumt hat. Leider waren die anderen Aspekte aber so gravierend, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte.

Die Ideen des Autors hätten sehr viel potential gehabt, leider wurde diese nur angerissen und ohne Spannung umgesetzt. Die Protagonistin Marie ist einfach nur nervig und die Nebencharaktere wurden nicht genug ausgearbeitet. Ich habe mich durch das Buch quälen müssen.

2 von 5 Eulen

Ich bedanke mich bei der P!A Presseagentur für das Rezensionsexemplar !

[Rezension] Indigo – Das Erwachen von Jordan Dane

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© Mira Taschenbuch Verlag

Titel: Indigo – Das Erwachen
Originaltitel: Indigo Awakening
Autorin: Jordan Dane
Format: Broschiert
Seitenanzahl: 368 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
ISBN-10: 3956490177
ISBN-13: 978-3956490170

Preis: 10,99€

1. Indigo – Das Erwachen
2. Indigo – Der Aufstand

Sie sind unsere Zukunft – wenn sie lange genug überleben. Der packende Auftakt der neuen Fantasy-Serie von Erfolgsautorin Jordan Dane! “Ich will dich sehen, aber es ist zu gefährlich. Du darfst nicht nach mir suchen. Versprich es mir.” Als Rayne Darby die Nachricht ihres Bruder Luke auf ihrem Anrufbeantworter hört, ist sie völlig verwirrt. Überstürzt macht Rayne sich auf die Suche, bemerkt jedoch bald, dass sie verfolgt wird. In einem Tunnel sieht sie dann plötzlich ein blaues Licht, das von einem fremden Jungen ausgeht. Er hat die Arme ausgestreckt, die Lippen geöffnet in einem stummen Schrei – und ihre Verfolger ergreifen die Flucht. Ihr Retter heißt Gabe – mehr gibt er nicht von sich preis. Er scheint jedoch zu wissen, wo Luke steckt

Die Protagonistin Rayne wohnt zusammen mit einem Chamäleon und hat nach dem Tod die Harley ihres Vaters geerbt. Ihre ältere Schwester Mia hat das Sorgerecht für ihren kleineren Bruder Luke übernommen und arbeitet bei der Kirche. Da Luke alle für verrückt halten  wurde Luke in einer Psychiatrie untergebracht und muss dort Drogen nehmen. Luke jedoch schafft es eines Tages aus der Psychiatrie zu fliehen.   Als Rayne nach ihrem Bruder Lukelernt sie den gutaussehenden und mysteriösen  Gabriel kennen. Anfangs distanziert er sich von Rayne, aber hinterher beschließt er doch Rayne zu Helden und begeben sich auf eine gefährliche Suche nach Luke.

Direkt am Anfang des Buches wird man in eine Geschichte reingeschmissen und ich wusste gar nicht was jetzt genau los ist. Ich habe gehofft, dass die ganzen Verwirrungen sich legen, aber das war nicht so.  Ich musste mich echt quälen das Buch zu Ende zu lesen.

Die Geschichte ist aus mehren Perspektiven geschrieben was mir das Lesen ehrlich gesagt sehr erschwert hat. Zudem ist die Erzählperspektive eine Er/Sie – Perspektive, welche das Buch sehr unpersönlich wirken lässt.
Es laufen mehrere Erzählstränge nebeneinander her die, die eigentliche Handlung aufspalten. Genau das war aber das Problem. Zusammen mit der Erzählperspektive war das Buch für mich noch verwirrender.
Die Idee hinter dem Buch fand ich Interessant. Die Indigo-Kinder fand ich anfangs interessant aber was nun diese Indigo-Kinder ausmacht wurde in dem Buch nicht ganz deutlich. Sie sind Erweiterungen der Menschheit und haben besondere Fähigkeiten,aber was genau nun dort jetzt dahinter steckt bleibt unklar. Es bleiben viele Fragen offen. Welche Fähigkeiten haben diese Kinder? Wozu gibt es diese Kinder?
Zusätzlich zu den Indigokindern gibt es noch Kristallkinder. Diese sind weitere Erweiterungen der Indigo-Kinder und diese Art von Menschen fand ich ehrlichgesagt überflüssig.

Als ich das Buch gelesen habe ist mir aufgefallen, dass die Spannung komplett fehlte. Die Motivation das Buch zu lesen war eine echte Qual.  Viele Informationen prasseln auf einen ein, aber im Endeffekt passiert kaum etwas in dem Buch.

Bezüglich der Charaktere muss ich sagen, dass jeder Charakter genug Potential gehabt hätte, aber es kamen zu viele Personen vor und wirken  zu oberflächlich  und emotionslos. Vielleicht hätten weniger Charaktere die Geschichte spannender gemacht.

“Indigo – Das Erwachen” ist ein Fantasyroman, welcher mich nicht überzeugen konnte. Es kommen zu viele Informationen vor und die Erzählperspektive verwirrt einen noch zusätzlich. Die Charaktere sind  zu flach

2 von 5 Eulen
Ich bedanke mit bei dem Mira Taschenbuch Verlag (Darkiss) und bei Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar

[Rezension] Shades of Grey 1 – Geheimes Verlangen von E.L James

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© Goldmann – Verlag 

Titel: Shades of Grey 1 – Geheimes Verlangen
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
Autorin: E.L James
Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-10: 3442478952
ISBN-13: 978-3442478958
Preis: 12,99€



Die Shades of Grey Trilogie 
1. Shades of Grey  1- Geheimes Verlangen
2. Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe
3. Shades of Grey 3 – Befreite  Lust


Sie ist 21 Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey kennen – und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Denn Christian hat etwas in ihr berührt, das sich seitdem nicht mehr verdrängen lässt. Und als Christian einige Zeit später wieder vor ihr steht, kann sie nicht anders, als ihren Gefühlen nachzugeben. Von da an ist nichts mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana in eine dunkle gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht…

Nachdem alle so von dem Buch geschwärmt haben,habe ich mir gedacht ja okay kaufst du dir das Buch auch mal und guckst mal so wie das Buch ist.
Anfangs war ich auch von dem Buch begeistert,denn als sich Ana und Christian kennengelernt haben war ich schon neugierig wie Christian so ist.
Doch dann als Christian und Ana sich näherkommen und sie sich auf diesen sogenannten Vertrag einlässt.
Das Buch ist einfach viel zu vorhersehbar und in dem ganzen Buch geht es einfach nur um diese sogenannten “Erotikszenen”.
Bei der Sprache schüttelte ich zwischendurch echt den Kopf. Die Sprache ist meiner Meinung nach echt zu einfach gehalten und in dem Buch gibt es zuviele Wiederholungen wie z.B “Ich werde rot”
E.L James hat es dann geschafft das Ende so zu schreiben,dass man den zweiten Teil lesen möchte obwohl das Buch so schlecht war.
Ich persönlich kann nicht verstehen wieso das Buch ein Bestseller ist,nur weil sich E.L James getraut hat mal diese “Erotikszenen” mit hineinzubringen.


Shades of Grey hat es meiner Meinung nach nicht verdient ein Bestseller zu sein. Es ist eine unglaubwürdige Liebesgeschichte mit Logiklücken und vielen Wiederholungen.


2 von 5 Eulen