[Rezension] Kalte Nächte, warme Herzen von Sarina Bowen

Loading Likes...
© Rennie Road Books

Titel: Kalte Nächte, Warme Herzen
Originaltitel: Coming in from the cold
Autorin: Sarina Bowen
Übersetzer: Michael Drecker
Format: Kindle Edition
Verlag: Rennie Road Books
Preis: 2,99 €

1. Kalte Nächte, warme Herzen
2. Falling from the sky (noch nicht übersetzt)


 Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.
 Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.
 Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Ich mag Liebesromane wirklich sehr und somit war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Der Einstieg ins Buch war ziemlich rasant, aber dennoch hat mich dieser Einstieg sehr aufgeregt. Die Protagonistin Willow und der berühmte Skifahrer Dane, “Danger” müssen zusammen bei einem Schneesturm in einem Auto verbringen und die beiden haben sich gerade kennengelernt und machen direkt miteinander rum. Das hat mich irgendwie total aufgeregt. 

Nachdem mir der Einstieg nicht so gefallen hat habe ich gehofft, dass mich der Rest umhauen kann. Der Inhalt war Interessant, hat mich aber leider nicht umhauen können. Es ist eine sehr leichte Geschichte und die Tiefe hat mir gefehlt. Die Sexszenen waren für mich manchmal an zu komischen Stellen oder waren zu plötzlich.

Mit Willow hatte ich leider meine Probleme. Sie kümmert sich zwar um die Leute, die sie brauchen, dennoch ist sie sehr naiv und ich habe mich leider sehr oft über sie aufregen müssen.

Dane hingegen mochte ich wirklich sehr, er ist mir nach und nach ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil der Autorin fand ich wirklich sehr angenehm, ich konnte mich wirklich  gut in dem Buch zurechtfinden.



“Kalte Nächte, Warme Herzen” ist ein Liebesroman, welcher mich leider nicht überzeugen konnte. Der Inhalt ist leider nur durchschnittlich und ich musste mich oft über die Protagonistin aufregen.


2 von 5 Eulen

[Rezension] Küsse wie Schneeflocken von Joanna Wolfe

Loading Likes...

Titel: Küsse wie Schneeflocken
Originaltitel: /
Autorin: Joanna Wolfe
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 336 Seiten
Verlag: cbt
Preis: 9,99 €

 Einzelband

Als Cheryl den süßen Rick kennenlernt, hat sie eigentlich gerade die Nase voll von Jungs. Sie hat einen tollen Ferienjob an Land gezogen, als Hundeschlitten-Guide in der ehemaligen Goldgräberstadt Dawson City am Ostufer des Yukon, und genießt es einfach nur, für eine Weile ihrer überfürsorglichen Mutter zu entkommen. Doch als sie Rick eines Tages während eines schlimmen Schneesturms in den Ogilvie Mountains aufliest und die beiden in einer abgelegenen Blockhütte Schutz suchen müssen, geraten ihre Prinzipien ins Wanken …

Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, doch leider wurde ich sehr enttäuscht.

Die Geschichte startete sehr schleppend und die eigentliche Geschichte kommt erst im letzten Drittel so in Fahrt.

Die zufälligen Begegnungen zwischen Rick und Cheryl waren für mich einfach nur komisch und als Leserin hatte ich das Gefühl, dass die Autorin diese Begegnungen für jeden Preis herbeiführen wollte und diese einfach nur an den Haaren herbeigezogen sind. Die eiegentliche Liebesgeschichte kommt aufgrund des ewigen Vorgeplänkels leider auch nicht wirklich in Fahrt.

Cheryls Ausflüge mit den Hundeschlitten war schön, aber das konnte auch nichts mehr rausreißen.

Die Charaktere lassen mich auch zwiegespalten zurück. Cheryl ist eine sympathische Protagonistin, aber sie wirkt die ganze Zeit irgendwie lieblos und blass. Sie entwickelt sich nicht weiter und handelt manchmal wie ein verrückter Teenager. Rick hingegen mochte ich wirklich sehr, er ist sehr liebevoll.

Der Schreibstil war fließend und man konnte das Buch schnell lesen, aber die Geschichte wurde von einem allwissenden Erzähler erzählt und damit habe ich immer zu kämpfen.

“Küsse wie Schneeflocken” konnte mich leider nicht überzeugen. Die Liebesgeschichte kommt viel zu kurz und die Protagonistin Cheryl wirkte sehr blass. Mit einem allwissenden Erzähler musste ich ebenfalls kämpfen.

2 von 5 Eulen

[Rezension] Calendar Girl Band 1 – Verführt von Audrey Carlan

Loading Likes...
© Ullstein

Titel: Calendar Girl Band 1 – Verführt 
Originaltitel: Calendar Girl: Volume One  
Autorin: Audrey Carlan 
Übersetzerin: Christiane Speer 
Format: Broschiert 
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: Ullstein 
Preis: 12,99€

Die Calendar Girl Tetralogie
1. Verführt (Januar/Februar/März)
2. Berührt (April/Mai/Juni)
3. Begehrt (Juli/August/September)
4. Ersehnt (Oktober/November/Dezember)

 Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leicht verdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar…

 Die Protagonistin Mia Saunders braucht schnell viel Geld für ihren Vater, weil dieser auf einen Kredithai reingefallen ist. Mia ist sehr verzweifelt und da sie mit ihrem Job als Kellnerin so viel Geld nicht bekommen kann wendet sie sich an ihre Tante. Diese leitet eine Escort-Agentur und vermietet Mia für ein Jahr lang für jeweils einen Monat an vermögende Kunden. Sex ist bei diesem Angebot nicht mit inbegriffen, wird aber extra vergütet. 

Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, besonders haben mich die drei Männer interessiert. 

Ich möchte nicht genauer auf die Charaktere der Männer eingehen. Das Einzige, was ich dazu sagen kann ist, dass alle Männer natürlich gut aussehen und einfach fantastisch sind. 

Am Anfang war ich sehr begeistert von dem Buch, aber diese Begeisterung lies leider sehr schnell nach. Mr Januar, “Wes” hat mir sehr gefallen, aber danach konnte mich weder Mr. Februar noch Mr. März überzeugen. Es passierte einfach kaum etwas und die Geschichte ist immer mehr an den Haaren herbeigezogen und wirkte auf mich leider sehr überzogen. Alle 3 Kunden sind ja ach so sexy und sind so wundervoll.  Meiner Meinung nach war das Alles zu perfekt und die Autorin hätte die drei Männer authentischer Beschreiben können.

Abgesehen von den Männern konnten mich diese ach so atemberaubenden Orte auch nicht überzeugen, bzw. als Leser hat man gar keine Chance dazu gehabt. Die Autorin war nämlich mehr damit beschäftigt die Sexszenen zu beschreiben.

Die Sexszenen waren ganz nett, mehr aber auch nicht. Für einen Erotikroman waren diese Szenen zu einfach und zu plump gestaltet. Zudem hat die Art kaum variiert.

Was mich sehr aufgeregt hat ist die Darstellung des Escortgeschäfts. Auch hier ist wieder alles zu perfekt. Die Protagonistin hat natürlich nur die tollen Männer erwischt und es werden auch nicht mal die negativen Seiten  thematisiert.

Die Protagonistin Mia nervte mich leider schon nach kurzer Zeit, sie hat sich ständig  widersprüchlich verhalten. Einerseits lehnt sie den Sex mit den Kunden ab, hüpft dann aber nur so durch die Betten. Zudem hat sie sich zu schnell in ihre Kunden verliebt.


“Calendar Girl – verführt” startete mit einem guten Anfang, konnte mich aber im Verlauf leider nicht überzeugen. Die Männer sind einfach zu perfekt und hatten keine Besonderheit an sich. Der Plot hat mir leider absolult nicht gefallen, die Sexszenen wurden leider nicht gut integriert. Zu allem Übel verhielt sich die Protagonistin widersprüchlich und wurde dardurch immer unsympatischer.


2 von 5 Eulen

[Rezension] Sie muss sterben von Susan Crawford

Loading Likes...
© Diana Verlag
Titel: Sie muss sterben
Originaltitel: The Pocket Wife
Autorin: Susan Crawford 
Seitenanzahl: 400 Seiten
Format: Broschiert
Verlag: Diana
ISBN-10: 3453291697
ISBN-13: 978-3453291690
Preis: 14,99€
 
Einzelband

Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

Ich habe mich wirklich sehr auf diesen Thriller gefreut, weil der Klappentext sehr ungewöhnlich, aber dennoch interessant klingt.

 Zu Beginn ist man direkt in dem Geschehen. Als Leser erfährt man von dem Mord an Celia, einer Bekannten und Nachbarin der Protagonistin Dana. Dana ist diejenige, die Celia als letzte lebend gesehen hat, doch diese kann sich an nichts erinnern.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Dana und den Ermittlern erzählt. Diese Erzählform finde ich immer sehr interessant, weil man sich so besser in die Personen hineinversetzten kann.

Die erste Hälfte des Buches hat mich einfach nur gelangweilt, es werden genau die Gefühle von Dana und die damit verbundene Vergangenheit beschrieben. Mir persönlich waren es einfach zu viele und zu detailreiche Beschreibungen, sodass einfach keine Spannung aufgekommen ist.

 Ab Mitte des Buches kommt etwas Spannung auf und es werden nach und nach Geheimnisse aufgedeckt, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch noch spannender gewesen wäre.
Ich habe mich auf einen spannenden Psychothriller gefreut, aber als Leser hat man höchstens einen halbspanennden Krimi präsentiert bekommen.

Das Ende war etwas verwirrend und vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Ich fand es sehr unrealistisch und passte iregendwie nicht zu der Geschichte.

Die Charaktere, besonders Dana konnten mich kaum bis garnicht überzeugen. Dana ist von Anfang an ein schwieriger Charakter. An manchen Stellen wirkte sie etwas naiv, weil sie so ziemlich alles geglaubt hat, was ihr erzählt wurde

 
Die Idee von “Sie muss sterben” ist sehr gut, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Die Geschichte ist nicht spannend genug und die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen.

2 von 5 Eulen

 

[Rezension] Wynne Shane 1 – Zwischen Licht und Schatten von Nicole Zagar und Melanie Fenrich

Loading Likes...
© Mystery Art Books

 Titel: Wynne Shane 1 – Zwischen Licht und Schatten
Originaltitel: /
Autorinnen: Nicole Zagar und Melanie Fenrich
Seitenanzahl: 460 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Mystery Art Books
Preis: 7,97€

 Die Wyne-Shane Trilogie
1. Zwischen Licht und Schatten
2. Zwischen Freund und Feind

 Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Ich war sehr gespannt darauf wie das Thema umgesetzt wird.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und ich war sofort in der Geschichte.
Mit dem Einstieg kam ich zwar sehr gut zurecht, aber mit dem Rest der Geschcihte wurde ich leider gar nicht warm. Ich habe gemerkt, dass die Autorinnen Spannung aufbringen wollten, aber irgendwie ist diese an mir abgeprallt. Für mich wollte keine Spannung aufkommen und ich war nach und nach genervt. Die Wendungen in dem Buch haben mich leider auch nicht vom Hocker gerissen.

Ein Thema hat mich wirklich aufgeregt. Immer wenn Emily Gabriel etwas fragt, dann bekommt sie keine Antwort, sondern wird oft auf später vertröstet. Als Leser bekommt man einfach auch keine Antworten, die man gerne bekommen hätte.
Am Ende des Buches werden ein paar Antworten beantwortet, aber leider nicht alle.

Die Protagonistin Emily ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie hinterfragt alles über ihr neues Leben und gibt sich wirklich Mühe. Im Verlauf der Geschichte macht sie eine positive Wandlung durch, sie wird immer stärker.

Gabriel ist irgendwie ein komischer Charakter, einerseits wirkt er total nett, andererseits wirkte er auf mich sehr arrogant.

“Wyne Shane – Zwischen Licht und Schatten” zeigt gute Ansätze, allerdings musste ich feststellen, dass dieses Buch leider nichts für mich war. Es wollte einfach keine Spannung aufkommen und die Charaktere konnten mich bis auf Emily leider nicht überzeugen.

2 von 5 Eulen

[Rezension] Riesenslalom von Marina Kramper

Loading Likes...
©.Athenemedia

 Titel: Riesenslalom
Originaltitel: /
Autorin: Marina Kramper
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 192 Seiten
Verlag:.Athenemedia.
ISBN-10: 3869922176
ISBN-13: 978-3869922171
Preis: 11,98€

Einzelband

Kann man sein Glück in einem Preisausschreiben gewinnen? Gloria, Studentin aus Hamburg, ist misstrauisch. Doch ihr Hauptgewinn führt sie für eine Woche in ein Fünfsternehotel in die Alpen. Skikurs inklusive. Kaum angekommen trifft sie an einem Wasserfall den Mann ihres Lebens, der sich später als ihr persönlicher Skilehrer Markus vorstellt. Doch Markus ist ganz und gar nicht der, für den er sich ausgibt. Durch einen Zufall findet Gloria sein Geheimnis heraus. Gloria riss die Augen auf und starrte ihn an. Wie meinte er das? Und was sollte das? So einfach war das Leben nicht. Das Leben bestand doch aus dem, was man nicht bekam, was man nicht war, nicht haben konnte. Und nun saß da ein dunkelhaariger Schneekönig und schlug ihr vor, alle Bedenken, all die mühsam erworbenen Kompromisse mit der Realität einfach zu vergessen und in ein Märchen-Dasein abzutauchen? 

Schon am Anfang des Buches habe ich gemerkt, dass der Schreibstil der Autorin etwas gewöhnungsbedürftig ist. Mir schien es als wollte die Autorin unbedingt Witze mit in die Geschichte hinenbringen, aber diese waren etwas unglücklich gewählt, sodass ich diese leider nicht witzig fand.

Die Geschichte an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Am Anfang war diese etwas langatmig, aber nach und nach habe ich gefallen an der Geschichte gefunden. Besonders gefallen haben mir die detailreichen Beschreibungen. Die Liebesgeschichte ging mir teilweise etwas zu schnell, aber wenn man bedenkt, dass das Buch unter 200 Seiten hat fand ich diese schon gut ausgearbeitet.
Markus’ Geheimnis hat mich leider nicht vom Hocker gehauen, man erfährt es als Leser viel zu früh und dieses fand ich leider auch etwas unspektakulär.

Die Charaktere lassen mich etwas ziespältig zurück. Markus ist ein netter Mann, ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und habe auch mit ihm mitgefühlt.

Die Protagonistin Gloria ist ganz okay, sie hat kaum Geld und bestaunt sehr gerne das Luxushotel, ich konnte ihr Verhalten oftmals nachvollziehen und habe gerne ihre Geschichte verfolgt. Jediglich in einer Szene, nämlich als das erste Treffen zwischen Markus und Gloria stattfindet fand ich ihr Verhalten etwas naiv.

Leider gibt es bei dieser Geschichte zwei Aspekte, die mich wirklich sehr gestört haben.
Sobald eine Person das erste Mal ihren Auftritt hat bekommt man die komplette Person vorgestellt, ich hätte jeden einzelnen gerne nach und nach kennengelernt.

Bei dem zweiten Aspekt, der mich so gestört hat könnte man noch ein Auge zudrücken, aber mich hat das irgendie richtig aufgeregt. Gloria fliegt mit Air Berlin in einer Boeing 727, als ich das gelesen habe dacht ich mir, dass  Air Berlin nicht  mit einer 727 sondern höchstens mit der 737 fliegt. Eine kurze Recherche zeigte mir, dass ich Recht hatte und das die Boeing 727 sogar kaum noch für Passagierflüge benutzt wird. Dieser Aspekt hat mich so aufgeregt, weil es ein leichtes ist das zu recherieren und ein Buch nie aus solchen Recherchefehlern bestehen sollte.

“Riesenslalom” konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Die Geschichte ist an sich ganz okay, aber es gab leider mehrere Aspekte, die mich gestört haben und mit dem Schreibstil der Autorin wurde ich leider nicht warm.

2 von 5 Eulen

[Rezension] May bee – Der Honig-Trip von Thomas Maidan

Loading Likes...


© Thomas Maidan/neobooks

Titel: May Bee: Der Honig-Trip
Originaltitel: /
Autor: Thomas Maidan
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl: 264 Seiten
Verlag: neobooks Selfpublishing
Preis: 1,49€





Einzelband 





 Jungkommissarin May bekommt die saure Gurke unter den verzwickten Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der auf dem Schloss Taubenschlag verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May nur mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer wandelnden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen?


Die Idee des Buches und vorallem das Cover fand ich wirklich nicht schlecht und deswegen habe ich mich auf das Buch sehr gefreut. 

Schon am Anfang musste ich leider feststellen, dass die Protagonistin May und ihre Freundin Tuh mir leider sehr unsympathisch sind. Ich vermute, dass der Autor versucht hat die beiden lustig herüberkommen zu lassen doch ich fand die beiden leider sehr nervig. 

Die Geschichte wurde in Ich-Perspektive aus Mays Sicht geschrieben. Da mir May sehr unsympathisch ist wurde dies bei ihren Gedanken leider auch nicht besser. Ich kann die Wörter Zitrone und Gurke nun leider nicht mehr hören, denn May hat gefühlt alles und jeden mit Zitronen und Gurken verglichen. 

Die Geschichte an sich hat mir leider auch nicht zugesagt. Für mich war die komplette Geschichte total unlogisch und unrealistisch. May soll einen verschwundenen Konsul finden und engagiert sich auch sehr dafür. Am Anfang interessiert sich keiner für den verschwundenen Konsul und plötzlich greift sogar das Militär ein. 

Der Schreibstil des Autors hat mir leider auch nur teilweise zugesagt. Bei einigen Beschreibungen konnte man das Buch flüssig lesen, aber die Erzählweise der Protagonistin May war sehr anstrengend. 

Der Autor hat zudem versucht vieles Miteinander zu vergleichen, aber diese Vergleiche waren sehr unlogisch und ich habe verzweifelt nach dem Sinn gesucht. 


“May bee” ist eventuell ein kleiner Rohdiamant, welcher hätte noch geschliffen werden müssen. Die Protagonisten waren leider sehr nervig und die Geschichte an sich ist sehr unlogisch


2 von 5 Eulen


Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Autor Thomas Maidan für das Rezensionsexemplar!


[Rezension] Nymphs 1.1 Verführerischer Vollmond von Sari Luhtanen und Miikko Oikkonen

Loading Likes...
© Fischerverlag

Titel: Nymphs 1.1 – Verführerischer Vollmond
Originaltitel: Nymfit. Astarten Solmu
Autoren: Sari Luhtanen und Miikko Oikkonen
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 304 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN-10: 3733500636
ISBN-13: 978-3733500634

Preis: 8,99€

Die Nymphen- Reihe 
1.1 Verführerischer Vollmond
1.2 Tödliche Liebe
2.1 Verhängnisvolle Verheißung (April 2015)

                                             2.2: Gefährliche Leidenschaft (April 2015)

Eines Tages erfährt die 16-jährige Didi die schockierende Wahrheit: Sie ist kein normales Mädchen, sondern eine Nymphe. Ihr Leben lang wird sie in jeder Vollmondnacht mit einem Mann schlafen müssen, um zu überleben. Doch für jeden, in den sie sich verliebt, bedeutet das den Tod…

Ausgerechnet in einer Vollmondnacht schläft Didi zum ersten Mal mit ihrem Freund. Er überlebt die Liebesnacht nicht – und lässt die Siebzehnjährige in Tränen aufgelöst zurück. Am nächsten Morgen erfährt Didi, dass sie eine Nymphe ist – für immer jung und schön, aber tödlich für jeden Mann, der sie liebt. Niemals wieder wird sie einem Mann wirklich nah sein können. Doch kaum hat Didi ihr Schicksal akzeptiert, verliebt sie sich in Samuel – eine verbotene Liebe, die nur in einer Tragödie enden kann

Da es kaum Bücher über Nymphen gibt hat mir die Idee des Buchs gefallen, aber als ich das Buch dann anfing zu lesen wurde ich regelrecht enttäuscht.

Man merkt, dass die beiden Autoren kramfhaft versuchen irgendeine Spannung aufzubauen, aber es gelingt ihnen einfach nicht. Wenn eine Szene spannend wurde dann wechselte entweder der Charakter oder plötzlich die Szene. Durch diesen ständigen wechsel wirkt die Geschichte abgehackt und da es kaum Hintergrundinformationen  gab musste ich oft spekulieren wer denn jetzt wer ist. 

Die Charaktere waren mir durch und durch unsympathisch. Jeder von ihnen hatte etwas an sich was mich genervt oder aufgeregt hat. Die Charaktere sind generell einfach zu blass. 

Die Protagonistin Didi ist sehr unsympathisch. Ich konnte sie überhaupt nicht verstehen. Sie ändert ständig ihre Meinung und behauptet dann sie hätte von der anderen Meinung noch nie etwas gehört. 
Sie möchte eigentlich eine Nymphe sein und recherchiert wer sie denn genau ist, aber hält sich von Männern fern, obwohl diese nachweislich dafür da sind, dass sie weiterleben kann. 

Nadia und Katja sind auch Nymphen und haben die Aufgabe Didi ihr Nymphenleben zu zeigen. Diese beiden Damen haben mich am meisten aufgeregt. Die beiden sind genervt, dass sich Didi an keine Regeln hält aber klären Didi überhaupt nicht über das Nymphendasein auf.

Aus dem Schreibstil hätte man wesentlich mehr machen können. In dem Buch kommen kaum Emotionen und Gefühle vor, hätte man diese eingebaut wäre das Buch schon bedeutend besser gewesen.

Von “Nymphs 1.1 – Verführerischer Vollmond” habe ich mehr erwartet. Die Idee des Buchs war echt genial, aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Es kommt kaum Spannung auf, Gefühle sucht man vergebens und die Charaktere sind einfach zu blass.

2 von 5 Eulen

[Rezension] Geschickt eingefädelt von Molly O’Keefe

Loading Likes...
© Mira Taschenbuch

Titel: Geschickt eingefädelt
Originaltitel: Can’t buy my love
Autorin: Molly O’Keefe
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN-10: 3956490436
ISBN-13: 978-3956490439
Preis: 8,99€

Die Crooked Creek Ranch Trilogie
1. Geschickt eingefädelt
2. Liebe, Yoga und andere Katastrophen (Erscheint im November 2014)
3. ?

Eishockey-Profi Luc Baker ist fuchsteufelswild: Sein sterbenskranker Vater, zu dem er jeglichen Kontakt abgebrochen hat, will ein blondes Flittchen heiraten! Wütend reist Luc nach Texas, um sich die vermeintliche Erbschleicherin Tara vorzuknöpfen – und erfährt, dass alles nur ein Plan war, um ihn nach Hause zu locken.

Modedesignerin Tara ist verzweifelt: Lyle Baker hat sie aus einer Notlage gerettet und ihr den Job als Geschäftsführerin des Familienbetriebs gegeben. Doch jetzt ist er tot – und sie muss sich mit seinem Sohn Luc herumschlagen, der sie am liebsten in die Wüste schicken würde. Und leider ist Luc nicht nur schrecklich dickköpfig, sondern auch schrecklich attraktiv …

Ich muss zugeben, dass ich in die Geschichte nicht gut hinein gekommen bin. Als ich dann endlich einen kleinen Zugang zu der Geschichte gefunden habe fand ich diese leider unspektakulär und langweilig. Prinzipiell hatte die Idee potenzial,es werden viele Aspekte wie Familiendramen, Intrigen, Liebe und Selbstfindungen einbezogen, jedoch wurde diese ganzen Ideen nicht gut umgesetzt.

Die Charaktere sind größtenteils farblos und lasch. Ich konnte zu keinem der Hauptprotagonisten eine Beziehung aufbauen.

Tara Jane Sweet  ist Designerin bei Baker Leather und damit mitlerweile wieder erfolgreicher. Schon am Anfang des Buches wird klar, dass sie eine schwere Vergangenheit hat. Ihre Art an sich hingegen ist das wieso ich mich ständig über sie aufregen musste. Man wusste nie was sie als nächstes macht und wer sie gerade ist. Sie ist in einem Moment  eine richtige nervige Zicke und im anderen Moment ist sie so nett, dass man auf einer Schleimspur ausrutschen könnte.

Luc ist ein 37 Jähriger Eishockey Spieler und generell ein lieber und netter Mann. Er sorgt sich um seine schwester Vic und nimmt generell kein Blatt vor dem Mund. Luc ist aber dennoch ein sturer Bock und möchte die Wahrheit nicht wahr haben. Luc war mir an manchen stellen sympathisch, an anderen Stellen jedoch nicht.

Vic, Luc’s Schwester ist total unselbstständig und Luc muss sich immer um sie kümmern und schauen, dass sie über die Runden kommt. 
Celestine, die Mutter von Luc ist eine der wenigen Charaktere, die mir gefallen hat. Warum ich ie mag weiß ich nicht, sie war mir von Anfang an sympatisch.
Jakob, Vic’s Sohn ist ein kleiner süßer Junge. Ich mochte ihn wirklich sehr.

Des Weiteren hat mich das ständige Wechseln der Perspektiven sehr gestört, als Leser fällt es einem sehr schwer sich in den einzelnen Situationen zurechtzufinden. Der allwissende Erzähler hat ebenfalls die eigentlich schöne Idee des Buches zerstört. Die ganze Zeit über hatte ich als Leserin das Gefühl, als würde ich nicht mit in die Geschichte mit integriert werden.

“Geschickt eingefädelt” hätte von der Grundidee potenzial gehabt,jedoch wurde diese Idee nicht gut umgesetzt. Die Charaktere sind bis auf ein paar Ausnahmen lieblos und farblos. Alles in allem ist die Geschichte unspektakulär und schwach.

2 von 5 Eulen

Ich bedanke mich herzlich bei Blogg dein Buch und dem Mira Taschenbuchverlag für das Rezensionsexemplar!